Film Deutsche Filme im Kulturzentrum der Erinnerung Haroldo Conti

Casting Foto: Presse SWR

So, 02.02.2020 -
So, 23.02.2020

Centro Cultural de la Memoria Haroldo Conti

Espacio Memoria y Derechos Humanos (ex Esma)
Avenida del Libertador 8151, CABA.

Das Goethe-Institut und das Kulturzentrum der Erinnerung Haroldo Conti präsentieren eine Auswahl von Filmen der gegenwärtigen deutschen Filmszene. Der Film „Aus dem Nichts“ wird mit der Unterstützung von Mirada-Distribution präsentiert.

Programm

Sonntag 02.02. – 19 Uhr
Grüße aus Fukushima
Regie: Doris Dörrie, s/w, 104 Min., 2015/16

GRUESSE AUS FUKUSHIMA Foto: Hanno Lentz- Majestic Noch am Tag der Hochzeit trennen sich Marie und ihr Mann. Nun will die junge Frau möglichst weit weg vom Ort ihres Unglücks und reist für die Organisation „Clowns4Help“ nach Japan, um den Überlebenden der Katastrophe von Fukushima zu helfen. Marie muss schnell feststellen, dass sie diese Aufgabe kaum erfüllen kann. Doch aufgeben will sie nicht. Sie begleitet die alternde Geisha Satomi zu ihrem zerstörten Haus in der seit 2011 radioaktiv verseuchten Sperrzone. Zwischen den beiden ungleichen Frauen entsteht langsam eine überraschende Freundschaft, von der beide profitieren.
 
Sonntag 09.02. – 19 Uhr
Wild
Regie: Nicolette Krebitz, Farbe, 97 Min., 2014/15

Wild Foto: Goethe-Institut Ania ist eine zurückgezogene, schüchterne junge Frau, die alleine in einem engen Apartment lebt und in einer Technikfirma arbeitet, ohne viel Aufmerksamkeit zu erregen. Eine zufällige Begegnung mit einem Wolf verändert Anias Leben auf ungeahnte Weise. In ihr erwacht eine Leidenschaft, die sie im alltäglichen Arbeitstrott gar nicht mehr für möglich hielt. Sie beginnt, den Wolf zu jagen – und ihr gelingt es schließlich, Kontakt zu dem Tier mit aufzunehmen. Mehr und mehr entdeckt sie ihre eigene animalische Seite.
 
Sonntag 16.02. – 19 Uhr
Aus dem Nichts
Regie: Fatih Akin, Farbe, 102 Min., 2017

Katja (Diane Kruger) verliert ihren deutsch-kurdischen Ehemann und ihren Sohn bei einem Bombenanschlag. Als das rechtsextremistische Täterpaar mangels Beweisen vom Gericht freigesprochen wird, sucht sie nach den inzwischen geflohenen Tätern, um Selbstjustiz zu verüben.
Präsentiert von Mirada Distribution.
 
Sonntag 23.02. – 19 Uhr
Casting
Regie: Nicolas Wackerbarth, Farbe, 91 Min., 2016/17
 
Casting 2 Foto: Presse SWR Vera will ein Remake von Fassbinders DIE BITTEREN TRÄNEN DER PETRA VON KANT drehen, dabei aber die Rolle der Karin Timm (in Fassbinders Film: Hanna Schygulla) von einem Mann spielen lassen. Die Wahl der Hauptdarstellerin fällt ihr schwer, erfolglos testet sie eine Kandidatin nach der anderen. Gerwin, ein gescheiterter Schauspieler, hat die Aufgabe des Anspielpartners übernommen, zunächst ohne jede Aussicht, seinerseits eine Rolle in dem Film zu bekommen. Bald aber will er mehr als nur den Part eines Stichwortgebers und ist dafür auch zu Intrigen bereit. Produzent Manfred wird wegen der Ansprüche der Regisseurin immer ungeduldiger.

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