Filmreihe Deutsche Filmwoche Pale

The Cut - Bugojno © Goethe-Institut

Mo, 07.10.2019 -
Fr, 11.10.2019

Philosophische Fakultät Pale

Alekse Šantića br. 1
71420 Pale

Kino on Tour

Die Reise der Deutschen Filmwoche unterwegs geht weiter. Im Oktober sind wir auf Pale an der Philosophische Fakultät der Universität in Ost-Sarajevo.
 
Auf unserer Filmliste befinden sich: die bayerische Komödie „Wer Früher stirbt ist länger tot“, ein Film über das Erwachsenwerden „Crazy“, das Drama über das nackte Überleben „The Cut“, das Kriegsmelodrama „Die Brücke am Ibar“ und die Geschichte über das Leben von einem Jungen namens Jack „Jack“.
 
 
Filmvorführungen:
 
07.10.2019 19.00h
Wer Früher stirbt ist länger tot (2006)

 
Ein Elfjähriger auf der Suche nach der Unsterblichkeit. Herrlich frech und wahnsinnig bayerisch. Eine Lausbubengeschichte aus der Gegenwart von 2006. Wunderbare Mischung aus Tiefgang und Herz mit authentischem Sinn für die wichtigen kleinen Dinge im Leben. 
 
Regie: Marcus Hausham Rosenmüller
102 Min.

 
 
08.10.2019 19.00h
Crazy (2000)

 
Ein sechzehnjähriger, leicht körperbehinderter Junge wird von seinen Eltern - auch wegen unzureichender schulischer Leistungen - ins Internat gebracht. Am Ende des Schuljahrs hat er zwar die Klasse wieder nicht geschafft, aber endlich Freunde gefunden, seine ersten sexuellen Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht gemacht und eine Menge fürs Leben gelernt. 
 
 
Regie: Hans-Christian Schmid
95 Min.
 
 
09.10.2019 19.00h
The Cut (2013/14)

 
1915: In der Stadt Mardin lebte der Schmied Nazaret Manogian mit seiner Frau und den Zwillingstöchtern ein zufriedenes Leben, bevor ihn die türkische Polizei festnimmt – wie auch die anderen Christen armenischer Herkunft. Von seiner Familie getrennt muss er in der Wüste als Zwangsarbeiter schuften. Er überlebt ein Hinrichtungskommando und flieht. Deserteure helfen ihm weiter. Er findet Unterschlupf und Arbeit in Aleppo und erlebt dort auch das Ende des I. Weltkriegs. Nazaret hört, dass seine Töchter den türkischen Völkermord an den Armeniern überlebt haben; die Suche führt den Vater in den Libanon, nach Kuba und in die USA. Mit THE CUT ist Fatih Akin ein großes, aber auch umstrittenes Epos gelungen. 
 
Regie: Fatih Akin
135 Min.
 
 
10.10.2019 19.00h
Die Brücke am Ibar (2012
)
 
Kosovo, 1999. Der seit Jahrzehnten schwelende Konflikt zwischen orthodoxen christlichen Serben und mehrheitlich moslemischen Albanern weitet sich zum Krieg aus. Im März greift die NATO ein und bombardiert das Land, um die Kämpfe zu beenden. Die junge Serbin Danica lebt mit ihren Kindern in einem Dorf am Ibar; der Fluss bildet die Grenze zwischen dem überwiegend von Serben bewohnten Nordkosovo und dem mehrheitlich albanischen Teil des Landes. Danica trauert um ihren im Bürgerkrieg gefallenen Mann. Eines Tages findet sie in ihrem Haus einen schwer verletzten Soldaten von der „anderen“ Seite. Wenn sie ihm hilft, riskiert sie ihr Leben. Ein Film über Nationalismus, Gewalt und Menschlichkeit. 
 
Regie: Michaela Kezele
85 Min.
 
 
11.10.2019 19.00h
Jack (2014)

 
Auch wenn er erst zehn Jahre alt ist, trägt Jack die Verantwortung für sich und seinen kleinen Bruder. Die alleinerziehende Mutter arbeitet tagsüber und geht nachts oft aus, bis sie eines Abends verschwindet. Die Jungs irren tagelang allein durch Berlin, ohne dass das irgendein Erwachsener bemerkt. Am Ende finden sie ihre Mutter, die mittlerweile nach Hause gekommen ist. Das Rumirren verändert Jack auf eine unerwartete Weise.
 
Regie: Edward Berger
102 Min.

 

Zurück