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Gebrochene Tabus© DEFA Films

Goethe on Demand: Sozialkritisches Filmschaffen in der DDR
Gebrochene Tabus

Zum 75. Jubiläum  der DEFA präsentiert die Reihe fünf Filme von Filmemacher*innen aus der DDR. Thematisiert werden soziale Probleme wie Wohnungsnot, Arbeitslosigkeit, Kriminalität sowie unangepasste Jugend- und Musikkultur.  Als besondere historische Dokumente gewähren die ausgewählten Filme einen sozialkritischen Einblick in das Leben in der DDR.  

So funktioniert's

Die Kritik am politischen System stellte in der DDR ein Tabu dar. Probleme wie Wohnungsnot, Arbeitslosigkeit, Kriminalität oder an westliche Szenen orientierte Jugendkulturen gab es im sozialistischen Staat aus offizieller Sicht nicht. Alle real existierenden gesellschaftlichen Themen, die das System als problematisch ansah, wurden tabuisiert. Doch genau diesen Themen versuchten viele DEFA-Filmemacher*innen mit ihren Spiel- und Dokumentarfilmen nachzugehen, auch wenn sie dabei mit Konsequenzen zu rechnen hatten. Lange Produktionszeiträume oder ausbleibende Erfolge waren häufige Folgen. So fanden ihre Filme oft keine Verbreitung in den Kinos oder wurden vom Export ausgeschlossen. Als wichtige Zeitdokumente ermöglichen uns diese Filme heute einen Einblick in das Leben in der DDR. Die Reihe Gebrochene Tabus — sozialkritisches Filmschaffen in der DDR greift sozialkritische Perspektiven im DEFA-Filmschaffen auf und lenkt den Blick auf ebenjene zu Tabus erklärten Themen. 


Die Filme

Insel der Schwäne © DEFA-Stiftung

Insel der Schwäne

Regie Herrmann Zschoche | 88 Minuten

Coming Out © DEFA Stiftung

Coming Out

Regie Heiner Karow | 113 Minuten

Das Fahrrad © DEFA Stiftung

Das Fahrrad

Regie Evelyn Schmidt | 89 Minuten

Flüstern & Schreien © DEFA-Stiftung

Flüstern und Schreien

Regie Dieter Schumann | 120 Minuten

Unsere Kinder © DEFA-Stiftung

Unsere Kinder

Regie Roland Steiner | 88 Minuten

All und Alltag © DEFA

All und Alltag

Regie Betina Kuntsch | 17 Minuten

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