Unternehmen Deutsch

Partnerlandschaft Belgien © Colourbox

Über Unternehmen Deutsch

Bei Kopfschmerzen nimmt man eine Aspirin und die Familie fährt mit dem VW in den Urlaub. Viele deutsche Firmen und Produkte sind nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt bekannt. Deutschland ist für viele Länder einer der wichtigsten Handelspartner.

Das Projekt Unternehmen Deutsch schlägt eine Brücke zwischen dem Thema Wirtschaft und dem Deutschunterricht. Es verdeutlicht den Stellenwert der deutschen Sprache auf dem internationalen Arbeitsmarkt.

In sechs Unterrichtsmodulen erfahren Schüler mehr über den Wirtschaftsstandort Deutschland. Aufgabe der Schüler ist es, Präsentationen zu deutschen Unternehmen zu erstellen. Dafür recherchieren sie auf deutschsprachigen Webseiten im Internet, kontaktieren per Email „echte“ Ansprechpartner in den Firmen. In Arbeitsräumen auf der Lernplattform werden die Informationen gesammelt und bearbeitet und ein Glossar mit dem notwendigen Wortschatz angelegt. Am Ende stellen sie „ihr“ Unternehmen in der Klasse vor.

Voraussetzung sind Deutschkenntnisse auf B1-Niveau.

Unternehmen Deutsch 2018

  • Begrüßung des Publikums durch die Jurymitglieder © Goethe-Institut Brüssel
    Begrüßung des Publikums durch die Jurymitglieder
  • Der Erfinder der Glühbirne? Der deutsche Feinmechaniker Heinrich Göbel. © Goethe-Institut Brüssel
    Der Erfinder der Glühbirne? Der deutsche Feinmechaniker Heinrich Göbel.
  • Die Präsentation des Koninklijk Atheneum Pegasus Oostende. © Goethe-Institut Brüssel
    Die Präsentation des Koninklijk Atheneum Pegasus Oostende.
  • Die Schüler der Katholieke Scholen Diest stellen ihre Idee vor. © Goethe-Institut Brüssel
    Die Schüler der Katholieke Scholen Diest stellen ihre Idee vor.
  • Das Publikum bei der diesjährigen Verleihung. © Goethe-Institut Brüssel
    Das Publikum bei der diesjährigen Verleihung.
  • Schülerinnen des Mater Dei-Instituuts Brüssel präsentieren ihr Konzept. © Goethe-Institut Brüssel
    Schülerinnen des Mater Dei-Instituuts Brüssel präsentieren ihr Konzept.
  • Die Gruppe des Miniemeninstituuts Leuven führt ihre Idee vor. © Goethe-Institut Brüssel
    Die Gruppe des Miniemeninstituuts Leuven führt ihre Idee vor.
  • Die Siegerehrung © Goethe-Institut Brüssel
    Die Siegerehrung
  • Außer Konkurrenz: Das Maria-Boodschaplyceum. © Goethe-Institut Brüssel
    Außer Konkurrenz: Das Maria-Boodschaplyceum.
  • Platz 5 belegte das Heilige-Drievuldigheidscollege Leuven. © Goethe-Institut Brüssel
    Platz 5 belegte das Heilige-Drievuldigheidscollege Leuven.
  • Platz 4 geht an das Mater Dei-Instituut Brüssel! © Goethe-Institut Brüssel
    Platz 4 geht an das Mater Dei-Instituut Brüssel!
  • Platz 3 für die Katholieke Scholen Diest! © Goethe-Institut Brüssel
    Platz 3 für die Katholieke Scholen Diest!
  • Das Koninklijk Atheneum Pegasus Oostende auf dem zweiten Platz! © Goethe-Institut Brüssel
    Das Koninklijk Atheneum Pegasus Oostende auf dem zweiten Platz!
  • Die Erstplatzierten des diesjährigen Wettbewerbs - das Miniemeninstituut Leuven. © Goethe-Institut Brüssel
    Die Erstplatzierten des diesjährigen Wettbewerbs - das Miniemeninstituut Leuven.

​„Das Pferd frisst keinen Gurkensalat!“ ist einer der ersten Sätze, die von dem deutschen Erfinder des Telefons, Philipp Reis, am damals noch so genannten „Ferntonapparat“ gesprochen wurden. Viele deutsche Firmen und Produkte sind nicht nur in Deutschland, sondern mittlerweile in der ganzen Welt bekannt.

Bereits zum zweiten Mal richtete das Goethe-Institut Brüssel das Berufsprojekt Unternehmen Deutsch aus. Sechs belgische Schulen nahmen im Schuljahr 2017/18 an dem Wettbewerb teil und entwickelten innovative Konzepte und Marketingideen für ihr Partnerunternehmen. Die Preisverleihung erfolgte am 30. Mai 2018. Eingeladen waren neben den LehrerInnen und SchülerInnen auch Vertreter der Unternehmen, der Deutschen Botschaft sowie alle Jurymitglieder bestehend aus den Vertretern des Goethe-Instituts, des Belgischen Germanisten- und Deutschlehrerverbandes.

GEWINNER DES WETTBEWERBS IN BELGIEN 2018

  1. Platz: Miniemeninstituut Leuven
    Konzern: ALDI
    Idee: Einkaufshaken
  2. Platz: Koninklijk Atheneum Pegasus Oostende
    Konzern: DB Schenker
    Idee: DB Pflanze
  3. Platz: Katholieke Scholen Diest
    Konzern: Kuka AG
    Idee: Kuka Schreibassist
  4. Platz: Mater Dei-Instituut Brüssel
    Konzern: BMW
    Idee: Touch ID
  5. Platz: Heilige-Drievuldigheidscollege Leuven
    Konzern: BMW
    Idee: BMW Verbindungstage
  6. Platz: Maria-Boodschaplyseum
    Konzern: keiner
    Idee: VW Roller

Unter dem Slogan „Lesbar schreiben war noch nie so einfach!“ erfanden die SchülerInnen der Katholieke Scholen Diest den KUKA Schreibassist - eine technisierte Hand, die durch feinsensorische und motorische Unterstützung jedem Schüler zu einer lesbaren Handschrift verhelfen kann. Die Projekteinsendung beeindruckte durch ihr technisches Können, ihren Humor und den Einsatz der teilnehmenden SchülerInnen.
Besonders einfallsreich und nachhaltig gestaltete sich der Konzeptentwurf der SchülerInnen vom Koninklijk Atheneum Pegasus aus Oostende, die mit der sogenannten „DB-Pflanze“ eine umweltfreundliche Lösung für die luftverschmutzenden Produktionsabgase fanden: Begrünt man das Gelände von DB Schenker ausreichend, so könnten die Pflanzen genügend Sauerstoff erzeugen, um das produzierte Kohlenstoffdioxid auszugleichen. Alle MitarbeiterInnen sollen zudem eine Pflanze am Arbeitsplatz pflegen, wobei am Jahresende Prämien für diejenigen mit dem grünsten Daumen vergeben werden.
Einen äußerst kreativen und lösungsorientierten Einfall stellte das Miniemeninstituut aus Leuven vor. Gemeinsam entwickelten die SchülerInnen einen speziellen Haken, den man in den Einkaufswagen einhängt, um die Einkaufstüte aufzuspannen. Diese Erfindung erleichtert nicht nur das schnelle Einpacken der Waren, sondern verringert dadurch auch den Stress der Kunden, der durch lange Wartezeiten an der Kasse entsteht. Insbesondere der aufwändig gefilmte Werbespot sowie die eigens angefertigte Webseite mit weiteren Informationen qualifizierten die Klasse zum ersten Platz.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für die tollen Ideen und die großartige Umsetzung!

Ist Ihr Interesse geweckt oder haben Sie noch weitere Fragen, dann wenden Sie sich gerne an: Sandra.Kuna@goethe.de