|
20:00–22:00 Uhr
Goethe-Leseclub Lüttich
Literatur|Mit Caroline Lamarche
-
Théâtre de Liège, Lüttich
- Sprache Französisch
- Preis 5 €/Sitzung inkl. Getränk | Teilnehmerzahl: max. 25 Anmeldung erforderlich:
Lust auf deutschsprachige Literatur? Kommen Sie zu einem Goethe-Leseclub in Antwerpen, Lüttich oder Ostende und entdecken Sie Autoren aus dem deutschsprachigen Europa. In kleiner Gruppe besprechen wir Bücher, die bereits aus dem Deutschen übersetzt wurden. Jeder Goethe-Leseclub wird von einem belgischen Autor geleitet, der Ihnen seine Favoriten vorstellt. Caroline Lamarche moderiert den französischsprachigen Goethe-Leseclub in Lüttich.
Caroline Lamarche (*1955 in Lüttich), Preisträgerin des Prix Rossel für Le jour du chien (1996), veröffentlichte Romane und Geschichten, Radiohörspiele und Geschichten, die sich nur schwer kategorisieren lassen. Ihre letzten Veröffentlichungen sind Karl et Lola (2007) und Mira (2013).
Für den Goethe-Leseclub 2015-2016 hat Caroline Lamarche folgende Titel ausgewählt:
28.09.2015, Joseph Roth
Das falsche Gewicht. Die Geschichte eines Eichmeisters, Amsterdam (1937)
Ein penibler und eifriger Eichmeister, unglücklich verheiratet, begeistert sich für die Ehefrau eines Schmugglers. Oder: Wenn das Überschreiten von Grenzen fatal wird.
16.11.2015, Edgar Hilsenrath
Fuck America: Bronskys Geständnis, München (1980)
Ein bitterböses und urkomisches Buch, das für Kontroverse sorgt, aber dem Autor erlaubt, seine Erinnerungen an das Ghetto und an sein Leben als jüdischer Einwanderer in New York zu verarbeiten.
25.01.2016, W.G. Sebald
Die Ausgewanderten, Frankfurt am Main (1992)
Die Ausgewanderten portraitiert das Schicksal von vier Persönlichkeiten, deren Leben durch Ausbürgerung schwer erschüttert wurde. Ein von Genauigkeit geprägtes, archivarisches und zugleich fesselndes Werk, das ihr mysteriöses Verschwinden beleuchtet.
07.03.2016, Marlen Haushofer
Wir töten Stella, Wien (1958)
Eine Ehefrau und Mutter berichtet vom Verschwinden Stellas – einem jungen Mädchen, das bei der Familie lebte. Dem Leser bietet sich ein Bild der Perversität und der Heuchelei unter dem Deckmantel einer Bilderbuchfamilie.
09.05.2015, Peter Handke
Die linkshändige Frau, Berlin (2002)
Eine Frau bittet ihren Mann, sie und ihren Sohn zu verlassen. Ihr anschließendes Erlernen der Einsamkeit, eines Berufs, ihre zugleich intensive und zerbrechliche Lebensweise und ihre anschließende Rückkehr in die Welt, werden mit besonderer Prägnanz beschrieben, die diesem Buch eine große und schlichte Kraft verleiht.
In Zusammenarbeit mit Théâtre de Liège
Caroline Lamarche (*1955 in Lüttich), Preisträgerin des Prix Rossel für Le jour du chien (1996), veröffentlichte Romane und Geschichten, Radiohörspiele und Geschichten, die sich nur schwer kategorisieren lassen. Ihre letzten Veröffentlichungen sind Karl et Lola (2007) und Mira (2013).
Für den Goethe-Leseclub 2015-2016 hat Caroline Lamarche folgende Titel ausgewählt:
28.09.2015, Joseph Roth
Das falsche Gewicht. Die Geschichte eines Eichmeisters, Amsterdam (1937)
Ein penibler und eifriger Eichmeister, unglücklich verheiratet, begeistert sich für die Ehefrau eines Schmugglers. Oder: Wenn das Überschreiten von Grenzen fatal wird.
16.11.2015, Edgar Hilsenrath
Fuck America: Bronskys Geständnis, München (1980)
Ein bitterböses und urkomisches Buch, das für Kontroverse sorgt, aber dem Autor erlaubt, seine Erinnerungen an das Ghetto und an sein Leben als jüdischer Einwanderer in New York zu verarbeiten.
25.01.2016, W.G. Sebald
Die Ausgewanderten, Frankfurt am Main (1992)
Die Ausgewanderten portraitiert das Schicksal von vier Persönlichkeiten, deren Leben durch Ausbürgerung schwer erschüttert wurde. Ein von Genauigkeit geprägtes, archivarisches und zugleich fesselndes Werk, das ihr mysteriöses Verschwinden beleuchtet.
07.03.2016, Marlen Haushofer
Wir töten Stella, Wien (1958)
Eine Ehefrau und Mutter berichtet vom Verschwinden Stellas – einem jungen Mädchen, das bei der Familie lebte. Dem Leser bietet sich ein Bild der Perversität und der Heuchelei unter dem Deckmantel einer Bilderbuchfamilie.
09.05.2015, Peter Handke
Die linkshändige Frau, Berlin (2002)
Eine Frau bittet ihren Mann, sie und ihren Sohn zu verlassen. Ihr anschließendes Erlernen der Einsamkeit, eines Berufs, ihre zugleich intensive und zerbrechliche Lebensweise und ihre anschließende Rückkehr in die Welt, werden mit besonderer Prägnanz beschrieben, die diesem Buch eine große und schlichte Kraft verleiht.
In Zusammenarbeit mit Théâtre de Liège
Ort
Théâtre de Liège
Place du 20-Août, 16
4000 Lüttich
Belgien
Place du 20-Août, 16
4000 Lüttich
Belgien