Mari lebt mit ihrem kranken Vater und zwei Kindern in einer Hütte im Wald außerhalb der Stadt. Ihre Lebensbedingungen sind bescheiden, genau wie die der anderen Sinti*zze und Rom*nja in der Gegend. Seit Jahrzehnten werden Sie als "Zigeuner" bezeichnet, doch in letzter Zeit müssen Sie mehr denn je im Verborgenen leben: Fünf Familien in der Gegend sind bereits ermordet worden, niedergeschossen in ihren eigenen Häusern.
Die Sinti*zze und Rom*nja-Community kämpft kontinuierlich darum Ihr alltägliches Leben inmitten der Angst vor den mutmaßlich rassistisch motivierten Verbrechen weiterzuführen. Dazu gehört das Mari ihre beiden Jobs unter einen Hut bringen muss und Anna versucht sich auf ihre Schularbeiten und Skizzen zu konzentrieren - der junge Rio ist indessen mit ganz anderen Dingen beschäftigt. Er scheint sich für etwas bereit zu machen...
Der Film (2012/ 98min) ist von realen Ereignissen inspiriert.
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