Filmvorführung Film: 'L’école de l’espoir (School of Hope)', Mohamed El Aboudi

'L’école de l’espoir (School of Hope)', Mohamed El Aboudi 'L’école de l’espoir (School of Hope)', Mohamed El Aboudi

Mo, 06.12.2021

18:00 - 19:30

BOZAR

Im Rahmen des Halaqat Eröffnungsfestivals organisieren wir gemeinsam mit Cinemamed ein Filmpanorama mit drei Dokumentarfilmen aus der arabischen Welt. Nach der Vorführung kann mit zwei Regisseur*innen diskutiert werden. 

SCHOOL OF HOPE
 (FI/FR/MA/US, 2020, 78')
In den letzten zehn Jahren haben der Klimawandel und die Überkultivierung die nomadischen Stämme auf dem Hochplateau des Hohen Atlas in Marokko dazu gezwungen, sesshaft zu werden. Viele sind in die Städte gezogen, haben dort aber oft nur Elend erlebt. Die andere Möglichkeit ist, zu bleiben, sich dauerhaft niederzulassen, was bedeutet, die Zukunft zu organisieren, angefangen mit dem Bau einer Schule. Ein Stamm am Rande der Wüste hat beschlossen, dafür zu kämpfen, in seinem Gebiet zu bleiben und seinen Kindern eine Ausbildung zu ermöglichen. Eine hoffnungsvolle Situation, die aber auch ihre Grenzen hat: Wenn die Kinder zur Schule gehen, können sie nicht neben ihrer Familie arbeiten.

Mohamed El Aboudi ist ein marokkanischer Filmemacher mit einem MA in Film und Fernsehen von der Bond University, Australien. Er hat bei Dutzenden von kurzen Dokumentarfilmen für das Fernsehen Regie geführt, darunter einige EBU-Koproduktionen, die in 12 europäischen Ländern ausgestrahlt wurden. Sein Dokumentarfilm 'Dance of Outlaws '(2012) hat mehrere Preise auf internationalen Filmfestivals gewonnen.

Das Europäische Projekt Halaqat wird vom Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit dem Bozar – Zentrum für schöne Künste in Brüssel durchgeführt. Halaqat wird von der Europäischen Kommission (unter der Bezeichnung EU-LAS CULTURE), vom Goethe-Institut und vom Bozar kofinanziert.

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