Filmvorführung Film: 'Beirut, Eye of the Storm' - Mai Masri

‘Beirut, Eye of the Storm' - Mai Masri Mai Masri

Sa, 16.04.2022

20:30 - 22:00

BOZAR

Halaqat - Erforschung der kulturellen Beziehungen zwischen Europa und der Arabischen Welt

Der Libanon und seine Haupstadt Beirut faszinieren. Im Rahmen des Filmfestivals "L'Heure D'Hiver Beirut" vom Cinéma Galeries und des Halaqat Panoramas zum Dokumentarfilm in der Arabischen Welt organisieren wir zwei Filmabende im April. 

'Beirut, Eye of the Storm' - Mai Masri (LB, 2021, DCP, 75')
Vier junge Künstlerinnen in Beirut dokumentieren eine turbulente Zeit in der libanesischen Geschichte, vom bedeutenden Aufstand gegen das herrschende Regime im Oktober 2019 über die anschließende Abriegelung bis hin zur gewaltigen Explosion am Hafen nur wenige Monate später. Noel und Michelle sind zwei multitalentierte Schwestern, die mit ihren avantgardistischen Songs zur Stimme ihrer Generation geworden sind. Hanine ist eine topaktuelle Journalistin, die trotz ihres jungen Alters einen tiefen Einblick in den Libanon hat und uns eine andere Seite des Landes zeigt, die wir nur selten zu sehen bekommen. Lujain ist eine furchtlose irakische Kamerafrau, die einen einzigartigen Einblick in den libanesischen Aufstand und seine Verbindungen zum Arabischen Frühling hat. Wird es den jungen Frauen gelingen, ihren Traum von einem neuen Libanon aufrechtzuerhalten? 

Mai Masri ist eine in Beirut lebende palästinensische Filmemacherin, die an der San Francisco State University, USA, Film studiert hat. Mit ihrem Spielfilmdebüt 3000 Nights (2015) erlangte sie internationale Anerkennung. Sie ist auch für ihre humanistischen und poetischen Dokumentarfilme wie Children of Fire (1990) und Frontiers of Dreams and Fears (2001) bekannt. Ihre Filme wurden weltweit gezeigt und mit über 90 internationalen Preisen ausgezeichnet. 

In Zusammenarbeit mit dem Cinema Galeries und der Mahmoud Darwish Chair.

Das Europäische Projekt Halaqat wird vom Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit dem Bozar – Zentrum für schöne Künste in Brüssel durchgeführt. Halaqat wird von der Europäischen Kommission (unter der Bezeichnung EU-LAS CULTURE), vom Goethe-Institut und vom Bozar kofinanziert.

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