„Nach den US-Wahlen: ist nun Europa dran?“: Susan Neiman trifft Eva Illouz

Neue Wir-Erzählungen Sandra Kastl

Mi, 11.01.2017

Vertretung des Freistaates Bayern bei der EU

Rue Wiertz - Wiertzstraat 77
1000 Brüssel

Welche neuen Geschichten können wir uns gegenseitig von Europa erzählen und gemeinsam entwickeln? Wer wollen wir sein und wo wollen wir gemeinsam hin? Die Reihe „Neue Wir-Erzählungen: Eine Zukunftsressource für Europa“ geht in eine neue Runde. Die Philosophin und Autorin Susan Neiman trifft die Soziologin Eva Illouz zu einem Gespräch über die US-amerikanischen Wahlen und deren Folgen für Europa. Moderiert wird das Gespräch von Matthias Krupa (Die Zeit). 

Susan Neiman © Susan Neiman Susan Neiman ist Direktorin des Einstein Forums. Sie arbeitet zudem als Professorin für Philosophie an den Universitäten Yale und Tel Aviv University, sowie als Autorin. Sie wurde in Atlanta (Georgia) geboren und studierte Philosophie in Harvard und an der Freien Universität Berlin. Zu ihren Werken gehören: Slow Fire: Jewish Notes from Berlin (1992), The Unity of Reason: Rereading Kant (1994), Evil in Modern Thought (2002), Moral Clarity: A Guide for Grown-up Idealists (2008) und Why Grow up? (2014).

Eva Illouz © Susanne Schleyer Eva Illouz, geboren 1961 in Marokko, studierte Soziologie, Kommunikationswissenschaft und Literaturwissenschaft in Paris, Jerusalem und Pennsylvania. Seit 2006 ist sie Professorin für Soziologie und Anthropologie der Hebräischen Universität in Jerusalem. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Soziologie der Emotionen, der Konsumgesellschaft und der Medienkultur. Im Suhrkamp Verlag erschien zuletzt ihr vieldiskutierter Bestseller Warum Liebe weh tut. Eine soziologische Erklärung (2011).
 

DIE GESPRÄCHSREIHE:


Was braucht man, um die Europäische Union, aber auch Europa insgesamt, als politisches, wirtschaftliches, kulturelles und gesellschaftliches Projekt voranzubringen? Welche europäische Erzählung haben wir, die uns Leitbilder und Leitmotive bieten kann, um unseren gemeinsamen Kurs zu bestimmen? Dies ist die Fragestellung der vom Goethe-Institut und anderen Partnern initierten Gesprächsreihe. Bisher diskutierten unter anderem  Gesine Schwan, Martin Schulz, Thomas de Maizière, Věra Jourová, Helmut Schmidt, Jacques Delors, Norbert Lammert und Geert Mak. Die Gesprächsreihe wird im Hörfunkprogramm von WDR 3 und seit Kurzem auch im B5-Plus präsentiert.

 

Eine Reihe des Goethe-Instituts in Zusammenarbeit mit dem ARD-Verbindungsbüro Brüssel und Die Zeit. Mit freundlicher Unterstützung der Vertretung des Freistaates Bayern bei der EU.
 

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