Debatte „Um Leben und Tod: Euthanasie, assistierter Suizid und die Grenzen der Autonomie“

Neue Wir-Erzählungen Design Sandra Kastl

Mi, 08.03.2017

Vertretung des Freistaates Bayern bei der EU

Rue Wiertz - Wiertzstraat 77
1000 Brüssel

WIM DISTELMANS TRIFFT REINHARD MERKEL

Die Reihe „Neue Wir-Erzählungen: Eine Zukunftsressource für Europa“ geht in eine neue Runde. Wim Distelmans, Onkologe und Leiter der Palliativstation an der Universitätsklinik UZ Brussel, spricht mit Reinhard Merkel, em. Professor für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Hamburg. Ihr Thema ist der unterschiedliche Umgang mit Sterbehilfe in Europa. Die Moderation übernimmt Matthias Krupa (Die Zeit).

Wim Distelmans gilt in Belgien als Pionier für die Anerkennung von Palliativmedizin, er macht sich für das Recht auf Sterbehilfe stark. 2003 erhielt er den Ark Prize of the Free Word (Arkprijs van het Vrije Woord). Er ist Ko-Vorsitzender der belgischen Föderalen Kommission zur Kontrolle und Evaluation der Euthanasie (Federale Controle en Evaluatiecommissie Euthanasie).

Reinhard Merkel forscht zu Recht und Ethik in der Medizin und in den Neurowissenschaften. Zu seinen Publikationen zählen „Früheuthanasie“ – Ärztliche Entscheidungen über Leben und Tod in der Neonatalmedizin (2001); Forschungsobjekt Embryo (2002) sowie Willensfreiheit und rechtliche Schuld (2008). Seit 2010 ist er Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, seit 2012 Mitglied im Deutschen Ethikrat.

ANMELDUNG ERFORDERLICH: hier  

„NEUE WIR-ERZÄHLUNGEN: Eine Zukunftsressource für Europa“

Welche neuen Geschichten von Europa können wir gemeinsam entwickeln und uns gegenseitig erzählen? Wer wollen wir sein, und wo wollen wir gemeinsam hin? Was benötigen wir, um die Europäische Union und Europa insgesamt als politisches, wirtschaftliches, kulturelles und gesellschaftliches Projekt voranzubringen?

Dies ist die Fragestellung der vom Goethe-Institut, ARD-Verbindungsbüro Brüssel und von Die Zeit initiierten Gesprächsreihe. Bisher traten unter anderem Gesine Schwan, Martin Schulz, Thomas de Maizière, Věra Jourová, Helmut Schmidt, Jacques Delors, Norbert Lammert, Herlinde Koelbl und Eva Illouz auf. Der Inhalt der Gesprächsreihe wird im Hörfunkprogramm von WDR 3 und B5 plus übertragen.
Eine Reihe von Goethe-Institut, ARD-Verbindungsbüro Brüssel und Die Zeit. Mit freundlicher Unterstützung der Vertretung des Freistaates Bayern bei der EU.
 

Zurück