Film Kino K

Wir sind jung. Wir sind stark. © Stephan Rabold / teamWorx Television & Film GmbH

Di, 17.10.2017 -
Di, 08.05.2018

KU Leuven

Faculteit Letteren - Justus Lipsius Saal
Blijde Inkomststraat 21
3000 Löwen

Deutscher Filmclub an der KU Leuven

Der Filmclub KINO K an der Universität in Löwen präsentiert den deutschen Film in seiner ganzen Vielfalt. Bereits seit 2012 finden die monatlichen Filmvorführungen statt – und das stets nach dem gleichen offenen Prinzip: Der Eintritt ist frei und jeder ist willkommen. 
 
Das Leben der Anderen (17. Oktober 2017)
Titos Brille (7. November 2017)
Wir sind jung, wir sind stark (5. Dezember 2017)
Die Vermessung der Welt (27. Februar 2018)
Grüße aus Fukushima (27. März 2018)
Halt auf freier Strecke (8. Mai 2018)

„Das Leben der Anderen“,  Florian Henckel von Donnersmarck (2006, 137‘)
Ost-Berlin, 1984. Gerd Wiesel, ein überzeugter Stasi-Hauptmann, wird damit beauftragt den Theaterschriftsteller Georg Dreymann zu überwachen. Je mehr er sich in dessen Leben vertieft, desto mehr zweifelt er an der Richtigkeit seiner eigenen Arbeit.

„Titos Brille“, Regina Schilling (2014, 94‘)
Adriana Atlantas ist Tochter jüdischer Partisanen, stammt aus Jugoslawien, einem Land, das von der Karte verschwunden ist, und lebt seit 1967 in Deutschland. Im Dokumentarfilm „Titos Brille“ ist sie ihrer Vergangenheit auf der Spur und wird dabei von Regina Schilling begleitet. Ein Road Trip von Berlin nach Rab.

„Wir sind jung, wir sind stark“, Burhan Qurbani (2015, 123‘)
Am 24. August 1992, kurz nach der Wiedervereinigung, setzt ein Mob in Rostock einen Wohnblock  in Brand, in dem vietnamesische Familien wohnen. Tausende schauen zu und jubeln. „Wir sind jung, wir sind stark“ erzählt die Geschichte dieses Tages aus der Perspektive von zwei sehr unterschiedlichen Figuren. Stefen, der Sohn eines Lokalpolitikers, ist gelangweilt, wütend, fühlt sich perspektivlos und liefert sich nachts mit seinen Freunden Kämpfe gegen die Polizei und gegen Ausländer. Lien ist eine Vietnamesin, die im Gegensatz zu ihrem Bruder auch nach der Wende in Deutschland bleiben möchte.

„Die Vermessung der Welt“, Detlev Buck (2012, 119‘)
Verfilmung des gleichnamigen Romans von Daniel Kehlmann: Anfang des 19. Jahrhunderts machen sich Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß daran, die Welt zu ergründen. Doch obwohl sie dasselbe Ziel verfolgen, könnten ihre Methoden kaum gegensätzlicher sein: Während der Naturforscher Humboldt ferne Länder und Kontinente bereist, um die Welt zu vermessen, bleibt der Mathematiker Gauß zu Hause, um sie zu berechnen. (Quelle: filmportal.de)

 „Grüße aus Fukushima“, Doris Dörrie (2016, 108‘)
Marie reist mit einer Hilfsorganisation namens Clowns4Help nach Fukushima, um die Opfer der Atomkatastrophe zu unterstützen und um ihr eigenes, angeknackstes Selbstwertgefühl zu steigern. Als Satomi kennenlernt, eine alte Geisha, ist dies der Auftakt für eine unwahrscheinliche Freundschaft.

„Halt auf freier Strecke“, Andreas Dresen (2011, 110‘)
Frank steht in der Mitte seines Lebens, als bei ihm ein Gehirntumor diagnostiziert wird. Wie kann er, wie können seine Frau und seine Kinder mit dem Sterben umgehen? Einfühlsam und ohne den Härten der Geschichte auszuweichen, begleitet der Film die Hauptfigur durch die Wut, die Trauer und das Abschiednehmen.

In Zusammenarbeit mit der Katholieke Universiteit Leuven (Faculteit Letteren)

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