Diskussion Deutschland und die Religionen. Ein Blick in die Vergangenheit

Rolf Schieder und Marc de Kesel @Rolf Schieder, Marc de Kesel

So, 15.03.2020

Flagey

Place Sainte-Croix/Heilig-Kruisplein
1050 Brüssel

Aufgrund der anhaltenden Ausbreitung des Corona Virus muss diese Veranstaltung leider abgesagt werden.


Mit großer Freude begrüßen Flagey und das Goethe-Institut den deutschen Theologen Rolf Schieder (*1953). Schieder promovierte in Evangelischer Theologie und lehrte von 2002 – 2018 als Professor für Praktische Theologie und Religionspädagogik an der Humboldt-Universität zu Berlin.
In seiner Publikation Sind Religionen gefährlich? von 2008 erörtert Schieder das Verhältnis zwischen Gewalt und Religion und skizziert die Möglichkeiten eines Zusammenspiels politischer und religiöser Sphären, um auf aktuelle, globale Brennpunkte zu reagieren.
Schieder äußerte sich in dieser sowie anderen Publikationen maßgeblich zur Monotheismusthese (mit u.a. Jan Assmann und Peter Sloterdijk), die spezifisch die Gewaltbereitschaft monotheistischer Religionen diskutiert. Schieder wird mit dem belgischen Religionswissenschaftler Marc De Kesel sprechen.
Ausgehend von ihrem Blick auf das religiöse Denken in der Vergangenheit werden sie über Gott und die Götter in dieser Zeit sprechen und darüber, wie Religion in der heutigen Gesellschaft verortet ist, Einfluss ausübt und unsere Gedanken bewegt.

Wie ist das Verhältnis zwischen religiöser und politischer Kultur in Deutschland, Belgien und Europa?
Befindet sich die Religion in einer Krise? Und hat die Bibel ein emanzipatorisches Potential?
Die Diskussion wird von dem Schriftsteller Geert van Istendael moderiert.

Rolf Schieder, Theologe
Marc De Kesel, Religionsspezialist
Geert van Istendael, Moderator 

Leider musste Jan Assmann seine Teilnahme an der Veranstaltung absagen. Dr. Rolf Schieder wird an seiner Stelle an der Diskussion teilnehmen.

Les Deutschlands ist ein Kooperationsprogramm des Goethe-Instituts Belgien mit dem Brüsseler Kulturzentrum Flagey mit freundlicher Unterstützung der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland beim Königreich Belgien. Mit Unterstützung der Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union.

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