Filmfestival Gli appunti di Anna Azzori / Uno specchio che viaggia nel tempo

Gli appunti di Anna Azzori / Uno specchio che viaggia nel tempo © Katharina Müller

Sa, 24.10.2020

BOZAR

Rue Ravenstein - Ravensteinstraat 23
1000 Brüssel

von Constanze Ruhm

Gli appunti di Anna Azzori / Uno specchio che viaggia nel tempo
The Notes of Anna Azzori / A Mirror that Travels through Time
von Constanze Ruhm (AUS/D/F 2020; D,  IT, UT: E, 72’)

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+ Q&A Constanze Ruhm

Constanze Ruhms Filmessay umkreist einen anderen Film: Anna von Alberto Grifi und Massimo Sarchielli (Berlinale Forum 1975). Die beiden italienischen Regisseure begegneten Anfang der 70er Jahre auf der Piazza Navona in Rom Anna Azzori, einer Drifterin, die Geld und Hilfe brauchte. Sie dokumentierten ihr aus den Fugen geratenes Leben. Die Kontrolle über den Prozess blieb bei ihnen. Gli appunti di Anna Azzori gewinnt daraus viele Konstellationen, die mal mehr, mal weniger miteinander zu tun haben: „Alles ist weit entfernt und sehr nah zugleich“, heißt es einmal. Das Leitmotiv bildet die Frage nach dem Platz und den Kämpfen von Frauen in einer Welt, die damals voller Diskriminierungen steckte und es heute noch tut. Es gibt Störgeräusche, elaborierte Voiceover und verschneite Bilder, Figuren, die sich in Bäume, Steine oder Gestirne verwandeln (und von dort wieder zurück in Menschengestalt), Flussnymphen und junge Frauen, die zu einem Casting kommen, außerdem viele Archivbilder, zum Beispiel von feministischen Demos in Italien: „Wir haben keine Angst“, skandierten die Demonstrantinnen seinerzeit. (Cristina Nord)
 
  • Gli appunti di Anna Azzori / Uno specchio che viaggia nel tempo 1 © Constanze Ruhm

  • Gli appunti di Anna Azzori / Uno specchio che viaggia nel tempo 2 © Constanze Ruhm

  • Gli appunti di Anna Azzori / Uno specchio che viaggia nel tempo 3 © Constanze Ruhm

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