Europanetzwerk Digital Grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Großregion Saar-Lor-Lux

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Großregion Saar-Lor-Lux © Shutterstock

Do, 25.03.2021

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Großregion Saar-Lor-Lux

Digitale Podiumsdiskussion

Die Großregion Saar-Lor-Lux, auch das „Herz Europas“ genannt, besteht aus der französischen Region Lothringen, den beiden deutschen Bundesländern Rheinland-Pfalz und Saarland, dem Nationalstaat Luxemburg, der belgischen Region Wallonien sowie der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Als Spiegel der europäischen Geschichte ist das Länderdreieck mit seinen 11,3 Millionen Einwohnern durch gemeinsame wirtschaftliche Interessen aber auch durch strukturelle Divergenzen geprägt.

Verschiedene Fördermechanismen (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung, ECBM-Verordnung, INTERREG) zielen darauf ab, rechtliche und administrative Hindernisse im grenzüberschreitenden Kontext zu überwinden, die regionalen Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die territoriale Zusammenarbeit zu verstetigen.

Welche Grenzhindernisse konnten bereits erfolgreich abgebaut werden und vor welchen Herausforderungen steht die Region weiterhin? Wie gestalten sich nach wie vor die konkreten Lebenswirklichkeiten in einer Region, in der über 200.000 Grenzgänger*innen leben und arbeiten? Welche grenzüberschreitenden Alltagspraktiken wurden entwickelt – und können diese auch unter den Bedingungen der gegenwärtigen Corona-Krise bestehen?

Unter der Moderation von Christoph Roth,
Leiter der Vertretung des Saarlandes bei der EU diskutieren

Miguel AVILA ALBEZ, Programme Manager EU-Policies (u.a. Saarland), GD REGIO, EU-Kommission;
Dr. Thiemo W. ESER, Direktor Internationale Angelegenheiten und Europäische Territoriale Zusammenarbeit, Ministerium für Energie und Raumentwicklung Großherzogtum Luxemburg
Dr. Christian WILLE, Wissenschaftler und Leiter der Koordinationsstelle des grenzüberschreitenden Forschungsnetzwerks UniGR-Center for Border Studies, Universität Luxemburg
und
Marie FEUNTEUN-SCHMIDT, Koordinatorin Interregionale Arbeitsmarktbeobachtungsstelle, Info-Institut e.V.

Wir bitten Sie freundlich um Anmeldung bis zum 24.03.2021.

Die Zugangsdaten zu der Live-Plattform erhalten Sie nach Anmeldung.

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