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Yarri Kamara

Das Projekt
“African Eye, African Mirror” (Genre: Essay and poetry)

African Eye, African Mirror ist ein hybrides Projekt, das Lyrik und Essays zu gesellschaftlichen Themen kombiniert. Jedes Gedicht ist ein tiefes Eintauchen in ein Thema, auf das eine ruhigere, klarere Erkundung des Themas in Form eines Essays folgt. Die Essays werden in einer klaren, nicht-akademischen Sprache und in einem ansprechenden Stil verfasst und versuchen, "der Welt Aufmerksamkeit zu schenken", wie Susan Sontag es gefordert hat.

Über die Idee zum Projekt

Die Gedicht-Essay-Paare werden in zwei Kategorien eingeteilt. In der ersten Kategorie, dem afrikanischen Auge, werden globale Themen aus afrikanischer Sicht beleuchtet. Klimawandel, Migration, künstliche Intelligenz und globale Demografie werden angesprochen. Die zweite Kategorie, der afrikanische Spiegel, befasst sich mit spezifisch afrikanischen sozialen Phänomenen: Die Beziehung afrikanischer Frauen zu ihren Haaren, das verschwindende Erbe indigener afrikanischer Vornamen, was es bedeutet, eine Nachahmegesellschaft zu sein, und die Geschichte des extravertierten Konsums in Afrika. Jeder Essay wird etwa 4.000 bis 6.000 Wörter lang sein, und das Buch wird aus insgesamt acht Gedicht-Essay-Paaren bestehen.  Wenn es das Budget erlaubt, kann jedes Gedicht von einem aussagekräftigen Foto oder einer Illustration begleitet werden. Ein mögliches Nebenprodukt ist die Produktion von Gedichtvideos für drei der erfolgreichsten Gedichte der Sammlung, um die entscheidenden Fragen, die African Eye, African Mirror aufwirft, auch einem Publikum zugänglich zu machen, das nicht liest.

© Goethe-Institut

Biographie der Künstlerin

Yarri Kamara © Anne Mimault Yarri Kamara ist eine spätberufenen Schriftstellerin. Mehr als fünfzehn Jahre lang hat sie als Forscherin und Beraterin für Regierungen und internationale Organisationen gearbeitet. Sie hat sowohl einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften als auch in französischer Literatur und liebt es, bei der Untersuchung von Phänomenen kühle Analyse und künstlerische Intuition zu verbinden. Nach der Veröffentlichung verschiedener Forschungs- und Fachstudien hat Yarri 2018 begonnen, in Form von Kommentaren, Essays und Gedichten für ein breites Publikum zu schreiben. Ihre Arbeiten sind in Africa is a Country, African Arguments, So Many Stories Uganda, Kalahari Review, Courrier International und Welt-Sichten erschienen. Yarri ist auch Literaturübersetzerin und gewann 2020 den PEN-Heim-Übersetzungspreis für ihre Übersetzung von Monique Ilboudos Roman Si loin de ma vie [So weit weg von meinem Leben, erscheint im August 2022].

Yarri wurde in Sierra Leone geboren und hat in Uganda, Kenia und Burkina Faso auf dem afrikanischen Kontinent sowie in Europa und den Vereinigten Staaten gelebt. Sie hat eine entschieden panafrikanische Einstellung und eine ungebrochene Neugierde auf die Kulturen der Welt.

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