Burkinabè
Ciné Palabre
Eine kranke junge Frau, Mariam, kehrt nach Burkina Faso zurück, nachdem sie das Land als Kind verlassen hatte. Sie wurde adoptiert und nach Südafrika geschickt, wo sie sich immer als Fremde gefühlt hat. Als kranke junge Erwachsene kehrt sie auf einer Selbstfindungsreise in ihr Heimatland zurück, um ihre letzten Tage im Land ihrer Vorfahren zu verbringen. Sie ist mit der Sprache, der Kultur und den Normen nicht vertraut. Sie sucht die Verbindung zu ihrer Familie und ihren Wurzeln. Während sie versucht herauszufinden, wie sie in ihr Heimatdorf gelangen kann, lernt sie den charismatischen Fahrrad-/Taxikurier Moussa kennen und freundet sich mit ihm an. Er meldet sich freiwillig, um sie in den Süden zu bringen, und behauptet, das Land gut zu kennen und genau zu wissen, wo ihr Dorf liegt. Der Fahrradkurier Moussa führt ein hektisches Leben in der Stadt. Sein Leben ist einsam, weil sich die Schulden anhäufen und er von seiner Familie getrennt ist, die in einem abgelegenen Dorf lebt. Nach außen hin scheint Moussa die Situation unter Kontrolle zu haben und versteckt sich hinter seinem Charme, seinem Charisma und seinem Stil. In Ouagadougou wird Moussa zunehmend paranoid, da sich seine Schulden immer mehr anhäufen. Er muss raus.