Internationales Literaturfestival Sofia: Marion Poschmann im Gespräch mit Mirela Ivanova
Gesprächsthema: „Zwischen Poesie und Prosa: Richtungen und Grenzen“
Marion Poschmann und Mirela Ivanova sprechen am 13.12., um 19:00 Uhr, über die Sicht einer Poetin auf das Leben. Sie unterhalten sich darüber, wie sie die Welt beobachten und wie sie es schaffen, die unsichtbaren Fäden, die unsere Welt zusammenhalten, in ihren Werken darzustellen.
Marion Poschmann, 1969 in Essen geboren, studierte Germanistik und Slawistik und lebt heute in Berlin. Für ihre Prosa und Lyrik wurde sie vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erhielt sie den Peter-Huchel- Preis und den Ernst-Meister-Preis für Lyrik; ihr Roman Die Sonnenposition stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und gewann den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2013.
Mirela Ivanova wurde 1962 in Sofia geboren. Sie ist Autorin von 12 Bänden mit Gedichten, Geschichten und Publizistik, darunter „Gedächtnis für Einzelheiten“, „Eklektizismus“, „Langsam“, „Alle Erzählungen sind für dich“, „Sieben. Gedichte (mit) Biografien“. Der Heidelberger Verlag „Wunderhorn“ veröffentlicht ihre beiden Lyrikbänden „Einsames Spiel“und „Versöhnung mit der Kälte“. Mirela Ivanova hat zahlreiche nationale und europäische Literaturpreise gewonnen, darunter den Literaturpreis von Sofia, den Preis für Poesie „Die Feder“, den Nationalpreis „Hristo G. Danov“, den Preis für moderne europäische Poesie von Dr. Hubert Burda und das einjährige Stipendium des Bayerischen Kulturministeriums in der Villa Concordia.
Moderatorin: Amelia Licheva
Amelia Licheva ist Dichterin, hat einen Doktortitel in Philosophie und unterrichtet an der Fakultät für Literaturtheorie der Sofioter Universität. Sie ist Chefredakteurin des Literaturen Vestnik.
Details
Nationaler Kulturpalast, Marmorfoyer
Bulgarien Platz 1
1463 Sofia