Internationales Literaturfestival Sofia: Christoph Hein im Gespräch mit Marin Bodakov

Sofioter internationales Literaturfestival, 11-16 Dezember
© Studio Enthusiasm

Nationaler Kulturpalast, Marmorfoyer

Gesprächsthema: „Das historische Erbe zwischen Erinnerung und Wahrheit“

Christoph Hein spricht am 15.12., um 19:00, mit Marin Bodakov über das historische Erbe zwischen Erinnerung und Wahrheit. Es geht darum, ob man sich als Gesellschaft für seine Vergangenheit schämen muss und wer Interesse daran haben könnte, die Vergangenheit zu ‚reparieren‘. In dem Gespräch geht es auch darum, als Autor skeptisch zu sein und um die Frage ob Autoren eine moralische Verantwortung haben.


Christoph Hein wurde am 8. April 1944 in Heinzendorf/Schlesien geboren. Nach Kriegsende zog die Familie nach Bad Düben bei Leipzig, wo Hein aufwuchs. Ab 1967 studierte er an der Universität Leipzig Philosophie und Logik und schloss sein Studium 1971 an der Humboldt Universität Berlin ab. Von 1974 bis 1979 arbeitete Hein als Hausautor an der Volksbühne Berlin. Der Durchbruch gelang ihm 1982/83 mit seiner Novelle Der fremde Freund / Drachenblut. Hein wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Uwe-Johnson-Preis und Stefan-Heym-Preis.
 
Moderation: Marin Bodakov

Marin Bodakov (1971, Veliko Tarnovo) ist Autor von sieben Gedichtbänden, darunter „Naive Kunst“ (2011; Nationalpreis „Ivan Nikolov“ für Lyrik), „Heft aus dem Norden“ (Ja, 2013), „Der Kampf um dich“ (Ja, 2016 – Nationaler Literaturpreis „Andenken“ im Jahr des Konstantin Pavlov). Er ist Chefassistent in der Abteilung „Pressejournalismus und Buchverlag” an der Sofioter Universität „Hl. Kliment Ohridski“, wo er Publizistik und Kunstkritik unterrichtet. Er ist zudem Redakteur der Zeitung „K“, Nachfolger von Zeitung „Kultur“.
 

Details

Nationaler Kulturpalast, Marmorfoyer

Bulgarien Platz 1
1463 Sofia