Gespräch
Goethes Metamorphosen und die Poesie der Natur

Goethes Naturphilosophie
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Goethes Naturphilosophie

Goethe-Institut Bulgarien

Seit seiner Jugend bis zum Ende seines Lebens hat sich Johann Wolfgang von Goethe nicht nur mit Prosa und Lyrik, sondern auch mit vielfältigen Naturforschungen beschäftigt. Optik, Mineralogie, Botanik, Anatomie – alle diese Wissensbereiche sind Teil seiner Erforschung. Im Sommer des vergangenen Jahres hat die Zeitschrift Peat nekogash naturphilosophische Texte von Goethe zum ersten Mal ins Bulgarische übersetzt und veröffentlicht.

Warum hat sich Goethe mit seinen naturwissenschaftlichen Forschungen beschäftigt und ist diese Unternehmung typisch für seine Zeit? Wie haben diese Werke zur Wissenschaft beigetragen und in welcher Beziehung stehen sie zu Goethes literarischen Werken? Wird Goethe als Wissenschaftler noch nicht genug gelesen? Alle diese Fragen führen uns zu einer breiteren Diskussion über das Zusammenwirken von Kunst und Wissenschaft. Gibt es einen Widerspruch zwischen ihnen? Was sagt uns die Literatur, besonders die Lyrik, über die Natur? Kann uns die Wissenschaft vor der gegenwärtigen Umweltkrise retten oder brauchen wir eine ganz neue Einstellung zur Natur?

Wir laden Sie herzlich ein, diese Fragen gemeinsam zu diskutieren. Am Gespräch nehmen Olga Nikolova, Chefredakteurin der Zeitschrift Peat nekogash, und der Philosoph und Übersetzer Ognian Kassabov, Dozent an Sofioter Universität teil.

 

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Goethe-Institut Bulgarien

Budapesta Str. 1
1000 Sofia