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18:00–20:00 Uhr
Lesekreis "Literaturwelten"
Diskussion
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Bibliothek, Sofia
Thema des nächsten Treffens von dem Lesekreis des Goethe-Instituts und des Lehrstuhls für Germanistik und Skandinavistik an der Sofioter Universität „St. Kliment Ohridski" wird Christian Krachts Roman "Imperium (2012, bulgarische Übersetzung von Lyubomir Iliev aus dem Jahr 2023) sein.
Das Treffen des Clubs findet am 31.05.2023 um 18 Uhr in der Bibliothek des Goethe-Instituts in Sofia statt.
Die Moderation übernimmt Ivan Popov von der Sofioter Universität „StKliment Ohridski"
Mehr über das Buch
Christian Krachts Roman „Imperium“ (erschienen 2012; 2023 erscheint die bulgarische Übersetzung von Ljubomir Iliev) fokussiert sich auf eine Epoche der deutschen Geschichte, die in den letzten Jahren zum festen Bestandteil der Forschung auf unterschiedlichen geisteswissenschaftlichen Gebieten geworden ist, die die Literatur, die Kultur und die Schnittstellen zwischen ihnen untersuchen – die kolonialen Ambitionen des sog. Deutschen Kaiserreichs aus dem Ende des 19. und dem Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Geschichte des seinen Idealen fanatisch folgenden Protagonisten August Engelhardt sollte im Lichte der späteren historischen Ereignisse interpretiert werden, die zum moralischen Zusammenbruch Deutschlands nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs führten. Christian Kracht verbindet auf eine originelle Weise das historische Genre mit der postmodernen Ästhetik und Stilistik, wobei er die wichtige Frage stellt, ob und inwieweit ein literarisches Kunstwerk in der Lage ist, die in der deutschen kulturellen und kollektiven Identität tief verwurzelten Konflikte auszuleuchten.
Das Treffen des Clubs findet am 31.05.2023 um 18 Uhr in der Bibliothek des Goethe-Instituts in Sofia statt.
Die Moderation übernimmt Ivan Popov von der Sofioter Universität „StKliment Ohridski"
Mehr über das Buch
Christian Krachts Roman „Imperium“ (erschienen 2012; 2023 erscheint die bulgarische Übersetzung von Ljubomir Iliev) fokussiert sich auf eine Epoche der deutschen Geschichte, die in den letzten Jahren zum festen Bestandteil der Forschung auf unterschiedlichen geisteswissenschaftlichen Gebieten geworden ist, die die Literatur, die Kultur und die Schnittstellen zwischen ihnen untersuchen – die kolonialen Ambitionen des sog. Deutschen Kaiserreichs aus dem Ende des 19. und dem Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Geschichte des seinen Idealen fanatisch folgenden Protagonisten August Engelhardt sollte im Lichte der späteren historischen Ereignisse interpretiert werden, die zum moralischen Zusammenbruch Deutschlands nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs führten. Christian Kracht verbindet auf eine originelle Weise das historische Genre mit der postmodernen Ästhetik und Stilistik, wobei er die wichtige Frage stellt, ob und inwieweit ein literarisches Kunstwerk in der Lage ist, die in der deutschen kulturellen und kollektiven Identität tief verwurzelten Konflikte auszuleuchten.
Ort
Bibliothek
Budapesta Str. 1
1000 Sofia
Bulgarien
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