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Neue Perspektiven der universitären Deutschlehrerausbildung in BulgarienGrafik: © Raycho Stanev

Neue Perspektiven der universitären Deutschlehrerausbildung in Bulgarien
Bildungskonferenz 2018

Deutsch ist eine der meistgelernten Fremdsprachen an Schulen in Bulgarien. Entsprechend hoch ist der Bedarf an Deutschlehrern.
Zu den Empfehlungen zur Deutschlehrerausbildung


Über die Bildungskonferenz

Neue moderne Konzepte des Fremdsprachenlehrens und -lernens, Mehrsprachigkeit und die zunehmende Digitalisierung des Lernalltags junger Menschen in Bulgarien stellen neue Herausforderungen an die Ausbildung von Deutschlehrern an bulgarischen Universitäten.

In der zweitägigen Bildungskonferenz diskutieren bildungspolitische Akteure, Lehrerende und Studenten innovative praxisnahe Modelle in der Ausbildung von Fremdspachenlehrern in Bulgarien. Ziel der Fachkonferenz ist es, neue Impulse für die zukünftige Entwicklung der Deutschlehrerausbildung zu geben.


Tagesprogramm


Referenten

Dr. Michael K. Legutke ist Professor Emeritus für die Didaktik der Englischen Sprache und Literatur an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er war sieben Jahre Lehrer an einer integrierten Gesamtschule. Er hat als Fachberater für Deutsch im Pazifischen Nordwesten der USA Deutschlehrerinnen und -lehrer betreut und das Referat Fortbildung beim Goethe-Institut München geleitet. Seine Forschungsschwerpunkte sind neben der fremdsprachlichen Lehrerbildung der frühbeginnende Fremdsprachenunterricht sowie die Aufgabenorientierung und das Lernen in Projekten.
 
Prof. Dr.sc. Maria Grozeva unterrichtet an der Neuen Bulgarischen Universität in Sofia theoretische Grammatik der deutschen Gegenwartssprache, interkulturelle Pragmatik und Psycholinguistik und Spracherwerb seit 1992. Sie hat langjährige Erfahrung in der Sprachausbildung. Ihre Forschungsschwerpunkte sind kontrastive Untersuchungen zwischen dem Sprachenpaar Bulgarisch und Deutsch, Textlinguistik und Probleme des Spracherwerbs. Sie ist Autorin von zahlreichen Publikationen und ist Mitglied der Leibniz Sozietät Berlin.
 
Sabine Rotberg betreut in der Zentrale des Goethe-Instituts das DLL-Programm sowie das Qualitätsmanagement Fortbildungen für DaF-Lehrkräfte an ausländischen Schulen und Universitäten. Sie hat elf Jahre am Goethe-Institut Jakarta/Indonesien DaF unterrichtet und dort auch viele Jahre die Deutschlehrerausbildung („Grünes Diplom“) geleitet.
Iliana Kikidou ist zuständig für die Bildungskooperation am Goethe-Institut Athen. Nach langjähriger Lehr- und Prüfererfahrung koordiniert sie unter anderem seit 2012 das Fort- und Weiterbildungsprogramm „Deutsch Lehrern Lernen“ des Goethe-Instituts in Südosteuropa. Sie konzipiert und leitet Fortbildungen sowohl für Deutschlehrende als auch für Fortbildnerinnen und Fortbildner.
Dr. habil Galya Mateva ist seit über 20 Jahren als Dozentin und Forscherin am englischen Lehrstuhl der TU Sofia tätig. Zurzeit ist sie Leiterin des internationalen Programms Cambridge CELTA, DELTA bei ABO-Bell für Qualifizierung von Englischlehrern. Seit vielen Jahren arbeitet sie mit dem British Council und dem Zentrum für moderne Sprachen in Graz zusammen. Sie arbeitet weiterhin aktiv für Cambridge Assessment und EAQUALS. Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen und Präsentationen und spezialisiert sich auf das Lehren von Sprachen. Sie ist Co-Autorin des Europäischen Profilrasters und Ehrenvorsitzende von Optima, Bulgarien.
 
Mag. Mila Mateva hat Pädagogik für englische Sprache an der NBU absolviert und einen Master in Angewandter Sprachwissenschaft an der Universität von Odensee, Dänemark. Zurzeit ist sie Leiterin und Lehrerin für Englisch am Matevi Language Center. Sie verfügt über umfangreiche Erfahrung im Unterrichten, in der Ausbildung von Lehrenden und in der Implementierung von Qualitätssicherungssystemen.
 
Birgit Menzel ist Sachgebietsleiterin für die Qualifizierung von Ausbilder_innen in der 2. Phase der Lehrerbildung in der Hessischen Lehrkräfteakademie.
 
Dr. Daniela Worek ist Sachgebietsleiterin für die „Anerkennung internationaler Lehramtsabschlüsse“ in der Hessischen Lehrkräfteakademie. Darüber hinaus vertritt sie Deutschland in ENTEP (European Network on Teacher Education Policies).
 
Daniel Kulesza ist seit einem Jahr als DAAD-Lektor an der Technischen Universität Sofia tätig. 2014 absolvierte er ein binationales Masterstudium im Bereich „Deutsch als Fremdsprache im deutsch-afrikanischen Kontext“ am Herder-Institut Leipzig und der südafrikanischen Stellenbosch University. Sein beruflicher Fokus lag bisher auf Vermittlung der DaZ-Fertigkeiten in der Erwachsenenbildung sowie im schulischen Kontext. Mit der DAAD-Sprachassistenz an der Staatlichen Ivane-Javakhishvili-Universität in Tbilissi begann 2015 seine Zusammenarbeit mit dem DAAD.
 

Anmeldung

Studieren Sie Germanistik oder sind Sie selbst Dozent/in für Deutsch als Fremdsprache an einer bulgarischen Universität? Arbeiten Sie als Deutschlehrer/in an einer Schule im Primar- oder Sekundarbereich? Oder möchten Sie sich als Bildungsakteur in Bulgarien über neue Modelle und Programme in der Aus- und Fortbildung von Fremdsprachenlehrern informieren? Dann melden sich bis zum 26.11.2018 hier für die zweitägige Bildungskonferenz des Goethe-Instituts Bulgarien an.

Anmeldeformular


Veranstaltungsorte

Die zweitägige Bildungskonferenz findet an verschiedenen Orten in Sofia statt. Klicken Sie auf die Marker, um die Adressen der Veranstaltungsorte zu erfahren.

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