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Rita Laura Segato
Das Jahrhundert der Frauen

Rita Laura Segato ist emeritierte Professorin der Universität von Brasilia, wo sie im Fachbereich Anthropologie und in den Graduiertenprogrammen für Bioethik und Menschenrechte lehrte. 2018 rief das Reina Sofia Museum in Madrid den Aníbal Quijano Lehrstuhl ins Leben und ernannte sie zu dessen Inhaberin. Die Universidad Nacional de San Martín (UNSAM), Argentinien, richtete 2019 unter ihrer Leitung den Rita-Segato-Lehrstuhl für unbequemes Denken ein. Darüber hinaus beteiligt sich Segato an der Koordination des Spezialisierungskurses Afro-Lateinamerikanische und Karibischen Studien des Lateinamerikanischen Rats der Sozialwissenschaften (CLACSO). 2022 wird sie eine Gastprofessur im Rahmen des Programms Latin American Studies (PLAS) an der Princeton University, USA, übernehmen. Im Laufe ihrer Karriere war sie an zahlreichen Institutionen als Gastwissenschaftlerin tätig und unterrichtete Graduierten-Seminare an diversen internationalen Universitäten.      

Sie erhielt fünf Ehrendoktortitel und zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Preis für lateinamerikanische und karibische Sozialwissenschaften im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums von CLACSO (2018), den Preis für Argentinisches Denken der Demokratiepreise (2019), den Sozialwissenschaftlichen Preis Daniel Cossio Villegas des Kollegiums von Mexiko - COLMEX (2020) und den Frantz Fanon Award der Karibischen Vereinigung für Philosophie für ihr Lebenswerk (2021).   
 
Sie leistete umfangreiche Arbeit auf dem Gebiet der Menschenrechte. Unter anderem arbeitete sie mit der Nationalen Stiftung des Indios (FUNAI) in Brasilien und mit verschiedenen Frauenorganisationen in Mexiko, El Salvador, Guatemala, Nicaragua und Honduras zusammen. Seit 2013 ist sie als Sachverständige und Gutachterin an verschiedenen Gerichten tätig.
     
Neben zahlreichen anderen hat sie die folgenden Bücher veröffentlicht: Las Estructuras Elementales de la Violencia (Prometeo, 2003 – auf Deutsch: Wider die Grausamkeit, Mandelbaum, 2021); La Nación y sus Otros (Prometeo, 2007); La Guerra contra las Mujeres (Traficantes de Sueños, 2016) und Contrapedagogías de la Crueldad (Prometeo, 2018).
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