Thoughtfish, Berlin Mia Tinglöf

Mia Tinglöf
© Mia Tinglöf

Wodurch hast Du Deine Leidenschaft für Spiele entdeckt und was ist heute Dein Lieblingsspiel?

Es war entweder an Weihnachten, als meine Mutter mir und meinen Geschwistern ein “Game & Watch” kaufte; oder es war im Sommer, als mir ein Nachbar ZX Spectrum zeigte und wir den ganzen Sommer “Frankie goes to Hollywood” spielten. Ich kann mich nicht erinnern, was zuerst kam. Mein Lieblingsspiel ist heutzutage UFO: Enemy Unknown und Ghost Trick auf dem zweiten Platz.

Was möchtest Du über die brasilianische Gamingbranche erfahren während des Programms? 

Ich weiß sehr wenig über die brasilianische Gaming-Szene, etwas, das ich während des Programms ändern möchte. Es wird interessant sein zu sehen, ob es Unterschiede in der Art gibt, wie ein Studio in Brasilien läuft, zu den Studios, in denen ich Erfahrungen gemacht habe.

Worin siehst Du die größten Herausforderungen für die Gamingbranche in Deutschland? 

Für mich ist die größte Herausforderung für die Spielebranche, nicht nur in Deutschland, sie integrativer und vielfältiger zu gestalten. Wenn wir alle Arten von Spielemachern haben können, werden wir eine größere Vielfalt an Spielen bekommen und damit die Welt der Spiele für so viele Menschen öffnen.
 

Profil Studio: 

Thoughtfish entwickelt next-generation kontextsensitive AR-Spiele und Apps. Für uns bedeutet AR mehr als nur ein Kamera-Overlay: Unsere Spiele und Apps beziehen den gesamten Kontext des Users ein. Unsere selbst entwickelte COALA-Technologie, die verschiedenste Datenquellen kumuliert, weiß genau, ob der User bei Regen auf einem Spielplatz sitzt oder sich bei Schnee durch die Fußgängerzone schlägt und passt den Inhalt des Spiels, beziehungsweise die Vorschläge der Apps entsprechend an.