Gespräch Passaporte Literatura

Passaporte Literatura ©Goethe-Institut

Mi, 12.06.2019

Bibliothek

Rua
Lisboa 974
Pinheiros
05413-001 São Paulo

Gespräch mit Veronica Stigger

Schriftstellerinnen und Schriftsteller sind oft auch leidenschaftliche Lesende. Sie bilden sich in Bibliotheken und durch die Gründung ihrer eigenen Bibliotheken. Bibliotheken sind, wie wir wissen, Welten, die erforscht werden wollen und durch die uns niemand besser führen kann als diese ganz besonderen Leser-Schriftsteller. Die Gespräche in der Reihe Passaporte: Literatura sind daher eine große Reise durch ein affektives und kreatives Universum, in dem sich Schriftstellerinnen und Schriftsteller und Werke der Literatur begegnen.

Bei der vierten Veranstaltung der Reihe in 2019 laden wir die Autorin Veronica Stigger ein, für ein Gespräch über zeitgenössische Literatur und ihr Verhältnis zu deutschen Autorinnen und Autoren.
 
Welche deutschen Werke die beiden Besucher bewegt und inspiriert haben, die schließlich für deren Ausprägung ihres beruflichen Werdegangs bestimmend waren. 


EIGELADENE
 
Veronica Stigger ist Schriftstellerin, Kunstkritikerin, unabhängige Kuratorin und Professorin. Sie promovierte im Bereich Kunsttheorie und Kunstkritik an der Universidade de São Paulo (USP). Zuvor absolvierte sie Studienaufenthalte an der Universität Degli Studi di Roma „La Sapienza“, am Museu de Arte Contemporânea der Universidade de São Paulo (MAC USP) und am Sprachwissenschaftlichen Institut der Universidade de Campinas (UNICAMP). Stigger hat Lehraufträge für das Postgraduiertenstudium in den Fachrichtungen Kunstgeschichte, Fotografie und Kuratorische Praxis der Stiftung Armando Álvares Penteado (FAAP). Zu ihren Publikationen gehören Schilderung der Welt (2013), Süden (2016) und Sombrio ermo turvo (dt, Düster öde trüb) (2019). Für den Roman Schilderung der Welt wurde sie mit dem Preis Machado de Assis für den besten Debütroman ausgezeichnet. Für den Roman Süden erhielt sie den Prêmio Jabuti.


Kuratoren
 
Marcelo Lotufo
(São Paulo, 1987) Schriftsteller, Verleger, Übersetzer mit Promotion in Vergleichende Literatur an der Brown University. Er übersetzte u. a. „Sotto voce“ (2017), von John Yau, „Os elétrons (não) são todos iguais“ (2017), von Rosmarie Waldrop, und „Que tempos são estes” (2018), von Adrienne Rich, alle vom Verlag Edições Jabuticaba veröffentlicht.
 
Tarso de Melo
(Santo André, 1976) Dichter, Rechtsanwalt, Promotion in Philosophie der Rechtswissenschaft an der USP. Kurator von „Vozes Versos“ bei der Tapera Taperá (SP) sowie Kolumnist der Zeitschrift Cult. Er veröffentlichte u. a. „Poemas 1999-2014“ (Dobra, E-galáxia, 2015), „Íntimo desabrigo“ (Alpharrabio, Dobradura, 2017) und „Alguns rastros“ (Martelo, 2018).
 

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