PASCH-Theater Romeo und Julia mal anders

Szene aus dem Theaterstück „Wie Romeo und Julia“
Szene aus dem Theaterstück „Wie Romeo und Julia“ | Foto (Ausschnitt): © Goethe-Institut

Vom 18. bis zum 23. September 2017 sangen, tanzten und schauspielerten 18 Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Klasse aus den sechs PASCH-Schulen des Landes sechs Tage lang am Gymnasium Nr. 56 in Minsk. In Windeseile brachten die Schülerinnen und Schüler mithilfe der Referenten Joachim Hossbach und Behjat Mehdizadeh aus Frankfurt am Main das Stück „Wie Romeo und Julia“ auf die Bühne.
 
Für Joachim und Behjat ist es bereits die zweite Schülergruppe, mit der sie in Belarus arbeiten. Mit der ersten Gruppe präsentierten sie ihre Stücke auf Jugendtheaterfestivals in St. Petersburg und Bonn und gewannen sogar einen Preis. Mittlerweile sind aus der ersten Schülergruppe Studierende geworden, so dass ein neues PASCH-Ensemble entstehen soll.
 
Vor dem Zusammentreffen in Minsk kommunizierten die Theaterpädagogen einige Monate via WhatsApp mit der Gruppe. So entstand auch die Idee zur Inszenierung „Wie Romeo und Julia“. Dabei spielen die Jugendlichen sich selber als Theatergruppe auf dem Weg zum fertigen Stück. Sie fragen sich, welche Eigenschaften die Hauptpersonen haben müssen und welche Stimmung Theater vermitteln solle. Sie entschieden sich für Freude und ließen Romeo und Julia am Leben. Mit Tanz, Gesang, Instrumenten und ausdrucksvollem Schauspiel verbreiteten sie Emotionen: „Einen Moment hatte ich Tränen in den Augen“, sagte eine Deutschlehrerin anschließend. Diese Woche in Minsk war nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch für die Begleitlehrerinnen eine spannende Abwechslung zum Schulalltag.