PASCH-Schulen

Das PASCH-Netzwerk umfasst weltweit mehr als 2.000 Schulen. Das Goethe-Institut betreut über 600 Schulen in den nationalen Bildungssystemen von über 100 Ländern. Im Rahmen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ haben diese Schulen den Deutschunterricht neu eingeführt oder ausgebaut. An den Schulen wird Deutsch vorwiegend als 2. Fremdsprache angeboten.

Zum PASCH-Netzwerk gehören außerdem die von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) betreuten rund 140 Deutschen Auslandsschulen, 27 Deutsch-Profil-Schulen und rund 1.100 nationale Schulen, die das Deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz anbieten.

Schulporträts

Am 10. November 2014 wurde das Gymnasium 10 in Molodetschno ins Pasch-Netz Belarus aufgenommen. Zu diesem Anlass waren die Deutsche Botschaft und das Goethe-Institut mit Vertretern vor Ort. Als Sahnehäubchen für die Schüler brachte das Goethe-Institut die Hip Hopper Tom Thaler und Basil mit, die in Molodetschno für alle Deutschbegeisterten gaben. Wir freuen uns auf gemeinsame Kooperationsprojekte mit dem neuen Partner.
Am 11. November 2014 wurde die Mittelschule 16 in Mozyr ins Pasch-Netz Belarus aufgenommen. Zu diesem Anlaß waren die Deutsche Botschaft und das Goethe-Institut mit Vertretern vor Ort. Als Sahnehäubchen für die Schüler brachte das Goethe-Institut die Hip Hopper Tom Thaler und Basil mit, die in Mozyr für alle Deutschbegeisterten gaben. Wir freuen uns auf gemeinsame Kooperationsprojekte mit dem neuen Partner.
Im Rahmen der Erweiterungsrunde 2013 wurde die Mittelschule Nr. 20 in Orscha in das bestehende Partnerschulnetz aufgenommen.

Deutschlehrer und Leitung der Schule haben sich in der Findungsphase als höchst engagierte und kreative Partner präsentiert. Zur feierlichen Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung und der Enthüllung der PASCH-Plakette am 11. April 2013 gaben sich der stellvertretende Bildungsminister, die Vertreter der Deutschen Botschaft in Minsk sowie die Institutsleitung des Goethe-Instituts Minsk die Ehre. Ein von der Schule arrangiertes buntes Programm umrahmte die Feierlichkeiten. Den Höhepunkt des Tages bildete ein Konzert mit Martin Sommer.

Das Goethe-Institut freut sich, mit der Schule Nr. 20 nun auch eine Partnerschule im Osten der Republik Belarus zu haben. Schon im laufenden Schuljahr werden die Lehrer und Schüler in vollem Umfang in die Pasch-Aktivitäten des Instituts eingebunden. So kommen sie z.B. in den Genuss von Stipendien, Lehrmittelunterstützung und Kulturprogrammen.
In Minsk wurde das Gymnasium Nr. 56 als Partnerschule in das Projekt aufgenommen. Frau Katrin Ostwald-Richter, die Leiterin des Goethe-Instituts Minsk, und Herr Michail Mirontschik, der Direktor der Schule unterzeichneten am 21. Oktober 2008 die Vereinbarung. Das Goethe-Institut unterstützt die ausgewählten Partnerschulen mit Materialien für den Deutschunterricht, stattet sie mit Technik aus und bietet den DeutschlehrerInnen Stipendienaufenthalte in Deutschland an und veranstaltet Kulturprogramme für die Deutsch lernenden Schüler. Am 27. November wurde das neue Deutschkabinett feierlich eröffnet. Die Zeremonie fand in Anwesenheit von Herrn Herrn Oliver Schwart, des Attachés für Kultur und Presse der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Frau Katrin Ostwald-Richter, der Leiterin des Goethe-Instituts Minsk, und Herrn Michail Mirontschik, dem Direktor der Schule, statt.

Literarisch-musikalischer Workshop mit Christian Kuzio am Gymnasium Nr. 56 in Minsk

Am Gymnasium Nr. 56 in Minsk war das Interesse am Workshop ebenfalls riesig groß. 40 Schüler hatten das Konzert am Montag in Minsk besucht und waren voller Vorfreude und Neugier auf diesen ungewöhnlichen Workshop. Das Gedicht „Ich liebe Dich“ wurde von Sprechergruppe textlich erweitert und die Gruppe der „Musiker“ entwickelte eine Melodie vergleichbar dem Song der Gruppe Trio. Nach erfolgreicher Arbeit in den beiden Gruppen trafen sich die Schüler zur Präsentation des bearbeiteten Gedichts. Nach mehreren Aufnahmen waren sich die Schüler einig, dass diese Art ein Gedicht zu lernen unvergesslich bleiben wird.
Am 23.Oktober 2008 wurde die Mittelschule Nr. 7 (heute das Gymnasium Nr. 2) offiziell Partnerschule des Projekts. An diesem Tag unterzeichneten die Leiterin des Goethe-Instituts Minsk, Frau Katrin Ostwald-Richter, und der Schulleiter, Herr Alexander Kasjutschitz, die Vereinbarung. An der Schule wird somit die Förderung des Deutschunterrichts festgeschrieben. In 5 Wochenstunden wird Deutsch als Fremdsprache vermittelt, was die reguläre Stundenzahl und fakultative Stunden einschließt. Im Rahmen der Initiative gab es einige kulturelle Angebote für Schüler, die in Sluzk recht intensiv genutzt wurden. Während der Auftaktveranstaltung mit der Gruppe „DYKO“ im April 2008 nahmen die Deutschlerner aktiv am Workshop teil und präsentierten in 12 Gruppen verschiedene Texte zum Thema „Tanzen gehen“.

Literarisch-musikalischer Workshop mit Christian Kuzio an Mittelschule Nr. 7 in Sluzk

Die Schüler der Mittelschule Nr. 7 in Sluzk bearbeiteten das Gedicht „Sehnsucht nach dem Frühling“. Die musikalische Atmosphäre des Gedichts wurde von der „Musikergruppe“ meisterhaft eingefangen und vor allem rhythmisch gekonnt wiedergegeben. Die Schüler ließen es sich nicht nehmen ihre „Inszenierung“ mehrfach aufzuzeichnen, damit die beste Variante auf der gemeinsamen CD festgehalten werden konnte.

Auch in Sluzk herrschte großes Staunen und Freude über die gelungene gemeinsame Präsentation des bearbeiteten Gedichts.
Die Mittelschule Nr. 28 in Grodno ist Partnerschule des Projekts und am 23. Oktober 2008 wurde die Vereinbarung vom Schulleiter, Herrn Igor Achmetow, und der Leiterin des Goethe-Instituts Minsk, Frau Katrin Ostwald-Richter, unterzeichnet. Im Rahmen der „Deutschen Woche“ in Belarus wurde am 30.September 2008 das „Zentrum für deutsche Sprache und Kultur“ feierlich eröffnet.

Die Zeremonie fand in Anwesenheit des Attachés für Kultur und Presse der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Herrn Oliver Schwart, der Leiterin des Goethe-Instituts Minsk, Frau Katrin Ostwald-Richter, des Leiters der Bildungsabteilung des Stadtbezirks Leninskij, Herrn Sergej Lameko und des Direktor der Schule, Herrn Igor Achmetow statt. Das Zentrum verfügt über ein komplett ausgestattetes Multimediakabinett sowie einen Unterrichtsraum, der auch als Selbstlern- und Lehrmittelzentrum genutzt wird. Als Höhepunkt des Tages trat der deutsche Texter und Komponist Torsten Riemann aus Berlin mit seinem Konzert „Endlos Leben“ auf, zu dem alle Schüler, Lehrer und Lehrerinnen eingeladen waren.

Literarisch-musikalischer Workshop mit Christian Kuzio an Mittelschule Nr. 28 in Grodno

An der Mittelschule Nr. 28 in Grodno wurde das Gedicht „Der Erlkönig“ sprachlich einstudiert und musikalisch untermalt. Dies war für alle Teilnehmer eine Herausforderung, hatten viele noch nie mit musikalischen Instrumenten Klänge erzeugt. Die anfängliche Skepsis bei den Teilnehmern konnte durch die geschickte Führung von Christian Kuzio beseitigt werden.

Der Moment des Zusammentreffens beider Gruppen und die sofortige Aufzeichnung sorgten für großes Erstaunen. Es blieb nicht bei einer Aufnahme, so dass bei der Vorstellung dieser die Begeisterung unter den Jugendlichen und der Stolz auf das eigene Produkt sehr groß waren. Die einhellige Meinung der Schüler: „Einfach toll, dass wir auf diese Weise ein Gedicht gelernt haben.“