Ausstellung Slavs and Tatars: Моваланд

Installation PrayWay Patrick McMullan © Kraupa-Tuskany Zeidler and the artist

22.02.-21.04.2019

Galerie Y

Uliza Oktjabrskaja 19
Minsk

Installation PrayWay

Eröffnung: Donnerstag, den 21. Februar 2019, 19.00 Uhr

Das international gefeierte Künstlerkollektiv "Slavs and Tatars" beschäftigt sich humorvoll, ironisch und dennoch stets nach gründlicher Recherche mit Ritualen, Sprachen und Religionen eines Gebietes, das die Künstler*innen charmant-flexibel als den Raum zwischen Berliner und Chinesischer Mauer beschreiben. Die Schau von "Slavs and Tatars" in der Minsker Galerie Ў setzt sich ironisch und unverkrampft mit Fragen der kulturellen und sprachlichen Identität auseinander, die in der belarussischen Gesellschaft aktuell kontrovers diskutiert werden.

Nach Ausstellungen im New Yorker Museum of Modern Art, der Wiener Secession, dem Centre Pompidou und Beteiligungen an diversen Biennalen folgten sie der Einladung des Goethe-Instituts Minsk und entwickelten eine umfassende Präsentation ihrer Arbeiten für Belarus, das immer noch als Terra Incognita – vor allem im Bereich der internationalen zeitgenössischen Kunst – gilt.

Auf ihrer ersten Recherchereise durch Belarus waren die Mitglieder des Kollektivs von der Offenheit und Neugierde der Kunstszene so begeistert, dass sie nach ihrer Rückkehr mit Unterstützung des Goethe-Instituts Minsk vierwöchige Residenzen für junge belarussische Künstler*innen in ihrem Atelier in Berlin-Moabit eingerichtet haben. Residenzkünstler*innen nehmen an Projekten von "Slavs and Tatars" teil und arbeiten an eigenen Kunstwerken.

Durch ein starkes Vermittlungsprogramm an verschiedenen Orten der Stadt soll auch kunstfernes Publikum erreicht werden. Besucher*innen können bei einem Stadtspaziergang Orte der Tataren in Minsk entdecken, in Workshops handwerkliche Techniken des Strohflechtens erlernen oder Methoden der Fermentierung ausprobieren. Auch Diskussionsabende mit Philosoph*innen und Historiker*innen sind geplant. 

Das gesamte Begleitprogramm zur Ausstellung “Моваланд” ist auf der Website der Galerie Ў und in sozialen Medien zu verfolgen.

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