Stadtrundgang mit Dmitri Zadorin Das Minsk-Phänomen

D. Kudrautsau. Musikschule Nr. 1 Foto: BSANTD

28.09.2019, 14:00 Uhr

Kunstpalast

Wul. Kaslowa 3
Minsk

D. Kudrautsau. Musikschule Nr. 1

Gegründet im Jahr 1067, war Minsk für viele Jahrhunderte eine kleine unauffällige Stadt in den Weiten Osteuropas. Ironischerweise war es gerade die Zerstörung der Stadt im zweiten Weltkrieg, die die sowjetische Regierung dazu veranlasste, Minsk in eine echte Hauptstadt mit überregionaler Bedeutung zu transformieren. Die rapide Entwicklung in den Nachkriegsjahrzehnten machte Minsk zur einer der schnellwachsenden Städte ihrer Zeit. Hier wird ablesbar, wie sich die Idee der sowjetischen Idealstadt im Laufe der Zeit verändert hat. Heute wird Minsk als ein Reservat sowjetischer Architektur und Stadtplanung wahrgenommen.

Auf dem Rundgang mit dem Autoren und Architekten werden Orte jenseits ausgetretener Touristenpfade besucht. Diese ermöglichen ein umfassendes Verständnis aller historisch-architektonischen Schichten der Stadt. Von den ikonischen Solitären zu den seriellen Platten, durch Parks und Metros fügen sich alle diese Topoi zu dem zusammen, was als das Minsk-Phänomen bekannt wurde.
 

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