Vortragsreihe von Alla Pigalskaja Späte Moderne und Nachfolger*innen des Bauhauses

Illustration. Auf dem Foto: Minsk Ala Pigalskaja

21.10.2019, 19 Uhr

Galerie Art-Belarus

Ul. Kozlowa 3
Minsk

Illustration. Auf dem Foto: Minsk

Das Bauhaus, das selbst jegliche Verbindung mit Traditionen und kulturellen Fundamenten ablehnte, wurde selbst zur Grundlage der Moderne. Das führte zu einer paradoxen Situation, die im Vortrag analysiert werden soll. Viele Schüler*innen und Adepten bestritten ihre Verbindung mit dem Bauhaus (der berühmteste unter ihnen ist Mies van der Rohe). Andere Akteure wiederum wollten sich mit allen möglichen Mitteln in diese Tradition stellen. Viele dieser Zusammenhänge sind bis heute nicht offensichtlich. Ein Beispiel: Das skandinavische Projekt "Utopia" von Pele Ann hat in den 80er Jahren zur Digitalisierung im Verlagswesen und zur Einführung eines partizipativen Ansatzes im Design beigetragen.

Alla Pigalskaja war von 2006 bis 2017 Leiterin und Dozentin des Bachelor-Studiengangs Visual Design and Media and der EHU in Vilnius. Dort unterrichtete sie noch bis Oktober 2019. 2013 promovierte sie an der Kunstakademie Vilnius im Bereich Kunstwissenschaft und Kunstkritik.
 

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