Tanzresidenz

Tanzresidenz © Iris Janke


Das Goethe-Institut Montréal, der Conseil des arts et des lettres du Québec und das Choreographische Zentrum Circuit-Est bieten zwei deutschen Künstler*innen die Möglichkeit einer zweimonatigen Tanzresidenz in Montreal. 

Diese Residenz wird ihnen die Möglichkeit geben, wichtige Erfahrungen für ihren weiteren beruflichen Werdegang zu sammeln. Ein neues Lebensumfeld und die Begegnung mit anderen Künstler*innen bieten nicht nur die idealen Voraussetzungen für die Weiterentwicklung der eigenen Kreativität, sondern auch für neue künstlerische Prozesse und den Beginn einer internationalen Karriere.Die Residenz bietet einem/einer deutschen Choreograph*in oder Tänzer*in und einem/einer Partner/in seiner Wahl einen zweimonatigen Aufenthalt in Montréal. Der/die Partner/in sollte künstlerisch in einer der folgenden Disziplinen tätig sein: Zirkuskunst, Medienkunst, Film und Videokunst, interdisziplinäre Kunst, bildende Kunst, Gesang, Tanz, Literatur, Kunsthandwerk, Musik, Architektur oder Theater.

Die gemeinsame Arbeit in Montréal soll den Künstler*innen ermöglichen ihre künstlerische Beziehung zu festigen, sowie neue kreative Kollaborationen im Bereich des zeitgenössischen Tanzes eröffnen.

Im Gegenzug werden zwei Künstler*innen aus Québec in der Fabrik Potsdam, in Deutschland eine Residenz erhalten.

Disziplin

Zeitgenössischer Tanz

Zielgruppe

Diese internationale Residenz richtet sich an Nachwuchschoreograph*innen, -tänzer*innen und -künstler*innen, die nachweislich über zwei Jahre professionelle Berufserfahrung verfügen.

Ort

Das choreographische Zentrum Circuit-Es stellt den deutschen Künstler*innen 120 Studiozeit zur Verfügung und bietet Unterstützung bei technischen Fragen. Das Goethe-Institut stellt seine administrative Infrastruktur zur Verfügung. Das Goethe-Institut und das choreographische Zentrum Circuit-Est sorgen außerdem für die künstlerische Betreuung.

Das choreographische Zentrum Circuit-Est begleitet verschiedene Künstler*innen seit mehr als 20 Jahren bei Ihrem künstlerischen Werdegang. Das Zentrum bietet den Künstler*innen neben Studios auch professionelle Unterstützung bei Forschung, Probenprozessen, Fortbildung und der Reflektion über die eigene Disziplin. Das Programm, bestehend aus Meisterklassen, Workshops, Mentoren- und internationalen Austauschprogrammen und Residenzen, entwickelt sich ständig weiter, um stets auf die sich veränderten Bedürfnisse der Künstler*innen reagieren zu können.

Das choreographische Zentrum Circuit-Est steht der gesamten Tanzszene zur Verfügung und vereinigt neun Tanzkompagnien unter einem Dach: Louise Bédard Danse, Sylvain Émard Danse, Danièle Desnoyers/Le Carré des Lombes, Fortier Danse-Création, et Marianne et Simon, Danse Carpe Diem/Emmanuel Jouthe, maribé – sors de ce corps, Frédérick Gravel/Grouped’ArtGravelArtGroup und Mayday.

Aufenthalt und finanzielle Unterstützung

Die Dauer des Aufenthalts beträgt zwei Monate. Weitere Leistungen: Flug, Versicherung und Unterkunft. Die Künstler*innen erhalten außerdem ein Stipendium in Höhe von jeweils $ 3000 um ihre Lebenshaltungskosten vor Ort zu decken.

Zusätzliche Informationen

Die Residenz wird ermöglicht durch: Fabrik (Potsdam), Internationales Zentrum für Tanz und Bewegungskunst, Goethe-Institut Montreal, Circuit-Est centre chorégraphique, dem Conseil des arts et des lettres du Québec und der Vertretung von Québec in Berlin. 

Bisherige Teilnehmer*innen der Tanzresidenz in Montréal

Antje Pfundner (2007), Luc Dunberry (2008), Helge Letonja (2009), Christoph Winkler (2010), Denis „Kooné“ Kuhnert (2011), Anna Konjetzky (2012), Ben J. Riepe (2013), Cyril Baldy und Tilman O’Donnell (2014), Begüm Erciyas und Diego Agulló (2015), Jasna L. Vinovrski und Clément Layes (2016), Mirjam Sögner und Sandra Blatterer (2017), Kihako Narisawa und Sonoko Kamimura (2018), Christine Joy Alpuerto Ritter und Lukas Steltner (2019).