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Virtuelle Realität &
Journalismus

Journalismus trifft neueste, immersive Technologien, um unsere Interaktion mit der digitalen Gesellschaft zu überdenken. 

Professionelle VR-ProduzentInnen, KünstlerInnen, TheoretikerInnen und JournalistInnen aus Kanada und Deutschland sind zwischen April und November 2018 eingeladen, sich auszutauschen, gemeinsam an neuen Projektideen zu arbeiten und ihre kritischen Reflexionen mit der Öffentlichkeit zu teilen. Folgen Sie der Initiative hier und über #VRRV2018.

 

VR:RV: Förderung von Networking, Zusammenarbeit und Koproduktionen

Die kanadische VR-Szene zeichnet sich durch Kreativität, Unternehmergeist, Innovation und Vision aus und brachte in den letzten fünf Jahren wegweisende Werke und Talente hervor, die internationale Aufmerksamkeit erhielten. Weniger bekannt, aber ebenso erfolgreich verbreitete sich VR in Deutschland als neues Medium zum Beispiel in der Wissenschaft, der Medizin und im Journalismus.

Das Austauschprojekt soll die Szene in beiden Ländern bereichern, indem sie ein ideales Umfeld für Networking, Zusammenarbeit und Koproduktionen schafft. Gleichzeitig besteht das Ziel darin, Sprache und Modi neu zu überdenken, mit denen wir uns in der virtuell-realen sowie der digitalen Welt im weiteren Sinne bewegen.  VR:RV soll Konversationen anregen und zur Kreation von VR-Arbeiten führen, welche die digitale Gesellschaft mittels Themen wie künstlicher Intelligenz, Algorithmen, digitaler Privatheit und Demokratie sowie der Zukunft des Internets herausfordern, kritisieren, darstellen und problematisieren. 

Gemeinsam mit kanadischen und deutschen Partnerorganisationen wird eine Reihe von internen Workshops und öffentlichen Panels, kuratiert von Samara Chadwick, für und mit den Projektteilnehmerinnen und -teilnehmern in Montreal und Berlin organisiert. VR:RV ist ein Projekt des Goethe-Institut Montréal, das mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes realisiert wurde. Partner sind: MUTEK_IMG, re:publicaNational Film Board of Canada, Canadian Film Centre, ARTE Deutschland, Eye Steel Film, Mozilla Foundation, Doc Circuit Montréal (RIDMs Industrieveranstaltung), SODEC und Retune. Canada Council for the Arts unterstützt den ersten Workshop der Reihe während MUTEK_IMG.


Folgen Sie der Konversation

Annina Zwettler

Annina Zwettler
“Wir befinden uns im Prozess des Ausprobierens…”

... und wissen nicht, wohin das führen wird. Für mich als Redakteurin und Programmentwicklerin ist es interessant zu sehen, wie dieser Prozess abläuft.

Christiane Miethge

Christiane Miethge
„Man kann Leute zum Nachdenken anregen“

VR ist ein sehr emotionales Medium. Man kann die Leute wirklich dazu bringen, Dinge zu spüren, die ihnen normalerweise zu abstrakt erscheinen.

 

Liam Maloney

Liam Maloney
“Ich suche nach persönlichen Zugängen zu komplexen Geschichten…”

…damit ich die Menschen davon überzeugen kann, wie wichtig diese sind.

 

Sönke Kirchhof

Sönke Kirchhof
„Wir sind neugierig auf VR“

Wir versuchen, unseren Verstand für alles offen zu halten, weil all diese Projekte uns etwas gelehrt haben.

Tess Takahashi

Tess Takahashi
„...eine sehr verkörperte, sinnliche Erfahrung."

Ich bin daran interessiert, wie wir die Welt durch die Sinne kennen, aber auch durch Diagramme, Grafiken und verschiedene Medien. Die Sache mit virtueller Technologie ist, dass bei aller Technik auch eine sehr verkörperte, sinnliche Erfahrung sein kann.


Dossier


VR:RV PROGRAMM

VRRV

Diskussion | Mittwoch 11. April | 13:30 Uhr
Documenting the Digital Society: VR Reflects on Itself

Bei diesem Panel kommen führende Denkerinnen und Journalisten des VR:RV Projektes zur Diskussion ihrer Forschungen zu den Themen Deep Web, Künstliche Intelligenz, Big Data und Gehirn/Computer Schnittstellen zusammen.

VRRV

Diskussion | Mittwoch 11. April | 15:30 Uhr
Visualising the Invisible: VR Encounters in Non-Fiction

Was sind die Auswirkungen von VR als Voyeurismus, als Zeuge von Trauma und Konflikten: Was sollte man erlebbar machen und was der Vorstellungskraft überlassen?
 

vrrv

Diskussion | Donnerstag 12. April | 9:00 Uhr
MUTEK_IMG VR-Salon | ÖFFENTLICHE DISKUSSIONEN

Was passiert in der Schnittmenge von Realität und virtueller Realität?
Panel 1: (Anti) Manifesto, Part 2: Where are we now ?
Panel 2: Stories We Sell

VR:RV @ Re:Publica

Diskussion | Mittwoch, 2. Mai 17:30 Uhr | Pop-Up Room @ Re:publica
Re:Publica: VR (Anti) Manifesto Part III

Was geschieht, wenn virtuelle Realität und Wirklichkeit aufeinandertreffen? Wie kodieren wir VR nicht nur in Spielen, Science-Fiction und Wissenschaft, sondern in Non-Fiction? In Journalismus? In Dokumentationen? Welche Bedeutung nimmt VR darin ein? Welche Grenzen und ethischen Prinzipien sind zu beachten? Was bedeutet es, Realität zu ‚konstruieren‘ und Emotionen zu programmieren?
Mit: Fernanda Parente, Ana Serrano, Sandra Rodriguez, Karim Ben Khelifa.

VR:RV @ Re:Publica

Diskussion | 3. Mai, 10:00 Uhr | Bühne 9 @ Re:Publica
Re:Publica: Projektpräsentationen: VR:RV & Performersion

Das Thema „Immersive Kunst“ wird mit einer Reihe von kurzen Gespräche eingeleitet. Auf dem Podium werden die Teilnehmer des Projekts VR:RV sowie KünstlerInnen des Berliner Performersion Festivals in jeweils fünf Minuten ihre aktuelle Forschung sowie neuesten Projekte vorstellen.
PanelteilnehmerInnen: Paul Feigelfeld, Liam Maloney, Tess Takahashi, Christiane Miethge

VR:RV @ Re:Publica

Diskussion | 3. Mai, 16:15 Uhr | Bühne 9 @ Re:Publica
Re: Publica: VR:RV – Geschichten, die wir erzählen

“Story and narrative are the code for humanity's operating system." (Kamal Sinclair, Making a New Reality) Welche Codes spielen eine Rolle, wenn wir Geschichten erzählen und wie kann man mittels VR deren Beschränkungen überwinden?
Panel: Chris Köver, Nyla Innuksuk, Etienne Turpin

VR:RV @ Re:Publica

Diskussion | 3. Mai, 17:30 Uhr | Bühne 9 @ Re:Publica
Re:Publica: VR:RV Visualisierung des Unsichtbaren: VR trifft auf Non-Fiction

Wo erlaubt uns VR Dinge oder Ereignisse zu sehen, die ansonsten unsichtbar sind? Wie können uns neue, immersive Welten dazu einladen, die Grenzen von Journalismus, Wissenschaft und Bildung zu erfassen und zu überschreiten. Wie ist die Beziehung zwischen VR und Voyeurismus, als Zeuge von Trauma und Konflikten: Was können wir darstellen und was sollte man der Vorstellungskraft überlassen?
Panel: Liam Maloney, Carolin Wiedemann, Sophie Schulenburg

VRRV

Ausstellung | 2.- 4. Mai | Haupthalle @ Re:publica
VR:RV Ausstellung : Goethe-Institut x Phi Centre

Die Ausstellung mit ausgewählten VR-Werken aus Kanada und Deutschland wird präsentiert vom Goethe-Institut, dem Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland und vom Phi Centre, einer multidisziplinären Kunst- und Kulturorganisation mit Sitz in Montreal.

vrrv

Projektabschluss und Ausblick in Montreal

Der letzte Programmpunkt der VR:RV TeilnehmerInnen findet während der Rencontres internationales du documentaire de Montréal im November statt. Details werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. 


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