20 Jahre junges Kino aus Deutschland
Das merkwürdige Kätzchen

Das merkwürdige Kätzchen © dffb

Sprache Deutsch
Untertitel DE, EN, ES, FR, IT, PT
Land Deutschland
Jahr 2013
Regie Ramon Zürcher
Mit Jenny Schily, Anjorka Strechel, Mia Kasalo
Produktion dffb
Länge 72 Minuten

Der bemerkenswerte erste Spielfilm des Filmemachers Ramon Zürcher, gleichzeitig sein Abschlussfilm und eine Produktion seines Zwillingsbruders Silvan, erinnert an Franz Kafkas „Verwandlung“.

Das Merkwürdige Kätzchen Poster ©   Das Merkwürdige Kätzchen Poster
Familientreffen in einer Berliner Wohnung an einem strahlenden Samstagnachmittag, prall gefüllt mit Essensvorbereitungen und Alltagsgeschäftigkeit. Der Hund – und natürlich die Katze – der Familie zeichnen einen Rahmen, in dem die zunehmenden Wirrungen des Alltags und die Figuren in episch graziler Choreographie geschmeidig miteinander verschmelzen oder auch das komplizierte Konstrukt einer Rube-Goldberg-Maschine bilden.

Der bemerkenswerte erste Spielfilm des Filmemachers Ramon Zürcher, gleichzeitig sein Abschlussfilm und eine Produktion seines Zwillingsbruders Silvan, erinnert an Franz Kafkas Verwandlung. Er bedient sich der statischen Bildsprache Chantal Ackermans, greift die komplexen Bewegungen und Arrangements Jean Renoirs auf, veranschaulicht die Tiefgründigkeiten des echten Lebens in Robert Bressonscher Manier – und ist dennoch unvergleichlich und einzigartig. Jede Sekunde der knapp bemessenen Spielzeit von 75 Minuten enthüllt einen wertvollen Teil eines unendlich faszinierenden Objekts cineastischer Alchemie.  
 
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