Deutsche Spuren in und um Halifax

Wussten Sie schon, dass...

... Lunenburg die erste deutsche Siedlung in Kanada ist und seit 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört?

Um die Vormachtstellung gegenüber den Franzosen zu sichern, rekrutierte die britische Regierung im 18. Jahrhundert Söldner aus ganz Europa. So kam es, dass sich auch viele Deutsche in Nova Scotia ansiedelten.  Neben der idyllischen Hafenstadt Lunenburg, sind in Halifax und seiner Umgebung viele weitere deutsche Spuren zu finden. Straßen und Buslinien tragen den Namen deutscher Städte. Im Stadtteil „Schmidtsville“, dessen Name auf einen deutschen Kapitän zurückzuführen ist, lassen sich architektonische Besonderheiten entdecken. Die deutsche Einwanderung prägt das historische Stadtbild von Halifax. In der Kunst und Wissenschaft finden wir deutsche Spuren aus der Moderne.

Spuren

Die Anna Leonowens Gallery © Goethe-Institut Montreal

Das Gemälde "Halifax" von Gerhard Richter

Halifax inspirierte mit seiner florierenden Kunst- und Musikszene bekannte Persönlichkeiten aus der ganzen Welt, unter anderem Künstler wie Gerhard Richter, der 1978 als Gastdozent für ein Sommersemester am Nova Scotia College of Art and Design (NSCAD) unterrichtete.

Die „Little Dutch Church“ © Goethe-Institut Montreal

Die „Little Dutch Church“

Ein Spaziergang entlang der „Gottingen Street“ Richtung „Little Dutch Church“ gibt Einblick in ein multikulturelles Viertel von Halifax, das rasanten Veränderungen unterworfen ist. Zudem lohnt sich ein Besuch des Friedhofs der „Little Dutch Church“, auf dem man deutsche Familiennamen finden und die frühesten Ursprünge deutscher Einwanderungsgeschichte erforschen kann.
 

Das Immigrationsmuseum am Pier 21 © Goethe-Institut Montreal

Das Immigrationsmuseum am Pier 21

Aufgrund seiner außergewöhnlichen Bedeutung für die Einwanderungsgeschichte des Landes gehört das „Canadian Immigration Museum Pier 21“ zu den Nationalmuseen Kanadas.

Das historische Stadtviertel „Schmidtville” © Goethe-Institut Montreal

Das historische Stadtviertel „Schmidtville”

Während des 20. Jahrhunderts war „Schmidtville“ Heimat vieler Einwanderer deutscher, irischer, englischer, italienischer und schottischer Herkunft. Heute ist „Schmidtville“ wieder eine lebendige Nachbarschaft im Herzen Halifax‘ und stellt eine unmittelbare Verbindung zur frühen Siedlungsgeschichte her.
 

Das Hafenstädtchen Lunenburg © Goethe-Institut Montreal

Das Hafenstädtchen Lunenburg

Das 90 km südwestlich von Halifax gelegene Hafenstädtchen Lunenburg war einst florierendes Zentrum der Fischerei- und Schiffsbauindustrie in Nova Scotia und ist eine der ältesten Siedlungen Kanadas.

Elisabeth Mann Borgese: „Die Mutter der Ozeane” © Goethe-Institut Montreal

Elisabeth Mann Borgese: “The Mother of the Oceans”

Mit dem Erhalt eines „Killam Stipendiums“ der Dalhousie Universität in Halifax zog die gebürtige deutsche Seerechtsexpertin, Umweltaktivistin und Autorin Elisabeth Mann Borgese 1979 nach Kanada.

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