Deutsche Spuren in Vancouver und Umgebung

Wussten Sie schon, dass...

… es viele deutsche Geschäftsmänner im 19. Jahrhundert nach Vancouver zog? 

Die ersten Siedler Westkanadas kamen als Goldsucher nach British Columbia. Später tauschten viele von ihnen die Unsicherheit des Goldgewerbes gegen den Beruf des Einzelhändlers. Der Deutsche Gustav-Konstantin von Alvensleben versuchte sein Glück in Vancouver und war damit äußerst erfolgreich. David Oppenheimer schaffte es mit seinem Bruder sogar in den Stadtrat von Vancouver. Diese Persönlichkeiten hinterließen ihre Spuren im Stadtbild. Auch eine Kreditgenossenschaft geht auf ein deutsches Konzept zurück.

Spuren

Das „Holocaust Education Centre“ in Vancouver © Goethe-Institut Montreal

Holocaust Education Centre

Dieses Weiterbildungszentrum für Holocaust Studien wurde 1994 von Überlebenden als eine permanente Einrichtung in Vancouver gegründet. 

Das Anwesen von Gustav Roedde © Goethe-Institut Montreal

Gustav Roedde

Mehr als 120 Jahre ist es her, dass Gustav Roedde sich das Anwesen an der Barclay Street in Vancouver für seine Familie bauen ließ. Neben dem schönen Barclay Heritage Square Park gelegen, findet man diesen Prachtbau aus der Viktorianischen Zeit.

Plakette, Edelweiss Credit Union im German Canadian Heritage Plaza © Goethe-Institut Montreal

Edelweiss Credit Union

Basierend auf diesem Grundprinzip der Selbsthilfe, wurde 1943 die „Edelweiss Credit Union of Vancouver“ von Michael Bach gegründet. Historisch betrachtet, geht die Idee der Kreditgenossenschaften auf die Raiffeisenbanken und Volksbanken zurück, die ab Mitte des 19. Jahrhunderts in Deutschland entstanden sind.

Denkmal von David Oppenheim © Goethe-Institut Montreal

David Oppenheimer

Das „Warehouse Studio“ in Vancouvers „Downtown Eastside“ sieht auf den ersten Blick wenig spektakulär aus.  Im 19.Jahrhundert ließen die deutsch-stämmigen Brüder Oppenheimer den Bau fertig stellen, um ihn für ihren Lebensmittelgroßhandel zu nutzen.

„Baron’s Manor Pub” © Goethe-Institut Montreal

Baron Mackensen

In Port Kells (Surrey, Britisch Kolumbien/BC) steht an der Ecke der 96 Avenue und 192. Straße ein wahrhaft geschichtsträchtiges Haus. Der heutige Pub war einst das Anwesen eines deutschen Barons.

Haus der Familie von Alvensleben im Viertel Kerrisdale, jetzt „Croften House“ © Goethe-Institut Montreal

Alvo von Alvensleben

Das Leben in Britisch-Kolumbien (BC) wurde in der ersten Dekade des letzten Jahrhunderts maßgeblich von Deutschen mitbestimmt. Immigranten strömten nach Vancouver, um dort ihr Glück zu versuchen. Unter ihnen befand sich auch Gustav Konstantin von Alvensleben, kurz Alvo von Alvensleben.

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