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Ausschreibung

Gesucht werden Videoarbeiten, die sich kritisch, humorvoll, kreativ und experimentell mit dem Thema

Die (Groß-)Stadt nach COVID-19

befassen. Der Aufruf richtet sich an in Deutschland oder Kanada lebende Medien- und Videokunstschaffende.

Fenster Goethe-Institut Montreal© Gerhard Mantz/DAM Gallery

Die (Groß-)Stadt nach COVID-19

Die Stadt während bzw. nach Covid-19 – in dem Ausdruck schwingen Sehnsüchte städtischer Utopisten nach grünen und autofreien Innenstädten, breiten Gehwegen  – ja ganzen Flaniermeilen –, ausladenden Fahrradstraßen und zu Terrassen umgebaute Parkplätze. Gleichzeitig waren und sind die am dichtesten besiedelten urbanen Stadtzentren auch die während der Krise am härtesten getroffenen Spots: Wir erinnern uns an dystopische Szenarien ausgestorbener Innenstädte, leere Straßen, verschlossene Ladenzeilen und ein quasi eingefrorenes kulturelles Leben und mittendrin temporäre Teststationen auf öffentlichen Plätzen, zu Krankenstationen umgebaute Parkhäuser und öffentliche Parks.   

Wie kann die Stadt danach aussehen, denkt man sie in die eine oder andere Richtung weiter: Erobert sich die Natur die Innenstädte zurück? Welchen Zweck erfüllen Bürohochhäuser noch, wenn niemand mehr darin arbeitet?   

Wie wirken sich soziale Regeln und medizinische Hygienevorgaben auf unsere Körper aus? Wie bewegen wir uns im urbanen Raum? Wie interagieren wir miteinander? Wie kommunizieren wir in Zeiten des social distancing?  

Gesucht werden Videoarbeiten, die sich kritisch, humorvollkreativ und experimentell mit dem Thema befassen. 

Die Videos werden nach Einbruch der Dunkelheit auf die Schaufensterleinwände des Goethe-Instituts Montreal am St. Laurent Boulevard projiziert.  

Der Aufruf richtet sich an in Deutschland oder Kanada lebende Medien- und Videokunstschaffende. 

Es gibt keine Restriktionen was den Stil/das Genre der Videos angeht.  

Technische Voraussetzungen:  

Länge 
3 bis 15 Min. aber auch offen für andere Formate; je nach Länge werden die Videos im Loop ab Einbruch der Dunkelheit bis Mitternacht gezeigt.  

Format 
Muss digital verfügbar sein. 

Sound  
Die eingereichten Videos sollten keinen handlungstragenden Dialog oder Ton enthalten, dieser kann leider nur ungenügend wiedergegeben werden.  

Belichtung   
Da die Videos nach Einbruch der Dunkelheit nach außen auf unsere Schaufensterleinwände projiziert werden, gibt es keine Möglichkeiten die Raumausausleuchtung an das Video anzupassen.   

Videovorgaben   
BrightSign player unterstützt die folgenden Codierungen/Komprimierungen von Videodateien: 
• MPEG-2 (kann als .mpg, .ts, oder .vob container gespeichert werden)
• MPEG-1 (kann als .mpg container gespeichert werden)
• H.264 (MPEG-4, Part 10) (kann als .mp4, .mov, or .ts container gespeichert werden)    

Bewerbung

bis 13.9.2020 um 0:00 EDT ausschließlich über dieses Formular

Bewerbungsunterlagen:    

  • Link zur Arbeit und ggf. Passwort  
  • Link zur Homepage (falls vorhanden)  
  • Kurze Beschreibung der Arbeit, max. 1,500 Zeichen, in englischer Sprache  
  • Kurze Biografie, in englischer Sprache  


Rückfragen bitte per Email an: goetheinstitutmontreal@gmail.com

Verfahren:   
Es werden 6 bis 8 Arbeiten von einer Jury ausgewählt. Jede der ausgewählten Arbeiten wird ab dem 5.10.2020 über einen Zeitraum von 2 Wochen auf unseren Schaufensterleinwänden zu sehen sein. Für die zweiwöchige Präsentation ihrer Arbeiten erhalten die Künstler*innen jeweils ein Honorar von $750 CAD bzw. 500 Euro.   

Jury:

  • Miryam Charles, in Montreal lebende kanadische Filmemacherin
  • Anyse Ducharme, künstlerische Programmgestalterinf des Knot Project Space - SAW Video Media Arts Centre Ottawa
  • Peter Haueis, Filmemacher und Mitglied der Hamburger Künstlergruppe A Wall is a Screen
  • Annette Hegel, Direktorin, SAW Video Media Arts Centre Ottawa
  • Anna-Lena Seiser, Leitung Video-Forum, Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.) 


Dauer der Projektionen:  

Ab 5. Oktober 2020 bis Dezember 2020 / Januar 2021 

Die Videos werden ab Einbruch der Dunkelheit bis Mitternacht auf unseren Bildschirmen in Endlosschleife wiederholt. 
 

Über das Goethe-Institut Montreal

Das Goethe-Institut Montreal wurde 1962 gegründet und hat seit 2012 seine neuen Räumlichkeiten am St. Laurent Boulevard, im Herzen des „Quartier des spectacles“, dem kulturellen Zentrum Montreals. Von hier aus betreuen wir die Sprach-, Kultur- und Informationsarbeit in den Provinzen Québec, Neufundland und Labrador, Prince Edward Island, Nova Scotia und New Brunswick, sowie in der kanadischen Hauptstadt Ottawa.  

In unserer Programmarbeit organisieren und unterstützen wir ein breites Spektrum an kulturellen Veranstaltungen, die die Begegnung und den Austausch von Künstlern, Kulturschaffenden und Intellektuellen aus Deutschland und Kanada fördern. Gemeinsam mit lokalen und internationalen Partnern sind wir vor allem in den Bereichen Tanztheater, Film, Medienkunst und Neue Musik aktiv.  

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