Eine scharfsinnige sozialkritische Komödie
Gemeinsam präsentiert mit dem Goethe-Institut
Ein sprechendes Baumwollknäul geht auf eine abenteuerliche Reise und gewährt uns einen verstörenden Einblick in unsere Weltwirtschaft.
„Auf höchst komische und rasante Weise beschreibt Philipp Löhle in seinem aktuellen Stück die Mechanismen unserer globalisierten, technisierten und flüchtigen Welt.“
- Deutsches Theater Berlin
Mit
„Das Ding“ tritt Philipp Löhle den unumstößlichen Beweis an: Es gibt keinen Zufall mehr. Durch weltumspannende Interdependenzen – genannt Globalisierung – ist alles mit allem verknüpft. Wenn sich der Afrikaner Siwa nachhaltige Methoden des Baumwollanbaus aufschwatzen lässt, verhilft das zwei jungen Chinesen zu ihrem ersten Start-up-Erfolg. Wenn deren Handel mit Sojabohnen ins Stocken gerät, wirkt sich das auf die rumänische Schweinezucht aus, was wiederum direkte Folgen für die Ehe von Katrin und Thomas hat. Als sich Katrin mit exhibitionistischen Eskapaden ins Internet wagt, beschwört sie neben einer handfesten Beziehungkrise auch einen überraschend internationalen Showdown herauf, an dem nicht nur der chinesische Start-up-Unternehmer Teil hat. Und das titelgebende Ding – eine Baumwollfaser – reist derweil einmal um den Erdball und schaut verwundert auf das Treiben der Menschen.
Philipp Löhle, geboren 1978 in Ravensburg, studierte Geschichte, Theater- und Medienwissenschaft und deutsche Literatur in Erlangen und Rom. Erste Theaterstücke entstanden noch während des Studiums, sowie journalistische und filmische Arbeiten. Für „Genannt Gospodin“ wurde der Autor für den Mülheimer Dramatikerpreis 2008 nominiert. Philipp Löhle war Hausautor am Maxim Gorki Theater in Berlin, am Nationaltheater Mannheim und am Staatstheater Mainz, wo er auch inszeniert.
Produziert von Theatre Smash zusammen mit der Canadian Stage Company und dem Thousand Islands Playhouse.
Übersetzt von der Übersetzungsförderung des Goethe-Instituts.
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