Ein neues deutsches Theaterstück als Betrachtung von Kunst, Besessenheit und Fiktion
Gemeinsam präsentiert mit dem Goethe-Institut
Nordamerikanische Premiere / Englisch-sprachige Premiere
Musik ist das Einzige, was im Leben der gefeierten Konzertpianisten Liv Stein zählt. Als ihr Sohn Henri stirbt, gibt sie alles auf – das Klavierspielen, ihre Karriere, ihre Ehe, sich selbst. Erst die unerwartete Begegnung mit einer jungen, talentierten Klavierstudentin, die mit Henri seine letzten Jahre verbracht hat, bringt Liv dazu, ihre Vergangenheit zu überwinden. Ein Abkommen zwischen beiden soll Liv dazu bringen neuen Lebensmut zu schöpfen.
Mit Marc-Andre Blanchard, Nicola Correia-Damude, Caroline Gillis, Leslie Hope, Sheila Ingabire-Isaro, Geraint Wyn Davies
„Liv Stein ist ein einzigartiger und unerwarteter Einblick in die Beziehung zwischen Wahrheit und Glück. Wenn etwas uns glücklich macht, muss es wahr sein? In einem Augenblick, in dem unser fundamentales Verhältnis zur Wahrheit in Frage gestellt wird, provoziert dieses Werk das Publikum, die Grautöne in dem zu betrachten, was wir als Schwarzweiss betrachten. "- Matthew Jocelyn, Regisseur
Nino Haratischwili wurde 1983 in Tiflis, Georgien, geboren. Sie leitete von 1998 bis 2003 die freie zweisprachige Theatertruppe "Fliedertheater" und zeigte mit dieser mehrere Produktionen an georgischen Theatern sowie Gastspiele in Deutschland. Von 2000 bis 2003 studierte sie Filmregie an der Staatlichen Schule für Film und Theater in Tiflis. Bis 2007 folgte ein Regiestudium an der Theaterakademie Hamburg. Nino Haratischwili schreibt Prosatexte und Stücke in deutscher Sprache. 2015 gewann sie den Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft und 2009 gemeinsam mit Philipp Löhle den Autorenpreis des Heidelberger Stückemarktes. Sie lebt als freie Regisseurin und Autorin in Hamburg.
Übersetzt ins Englische von Birgit Schreyer Duarte, unter der Regie von Matthew Jocelyn.
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