Performance Öffentliche Präsentation: Lady Justice

Lady Justice Clément Layes

Do, 01.12.2016

17:30 Uhr

Circuit-Est centre chorégraphique

Lady Justice

Im Rahmen eines Kooperationsabkommens zwischen dem Conseil des arts et des lettres du Québec, dem Goethe-Institut Montreal und der fabrik Potsdam – Internationales Zentrum für Tanz und Bewegungskunst erhalten die Berliner Künstler Jasna Layes Vinovrski und Clément Layes eine zweimonatige Residenz in den Studios von Circuit-Est centre chorégraphique. Im Gegenzug haben die Quebecer Künstler Dorian Nuskind-Oder und Simon Grenier-Poirier zwei Monate in der fabrik Potsdam – Internationales Zentrum für Tanz und Bewegungskunst verbracht. 
 
 
Jasna Layes Vinovrski (Konzept) und Clément Layes (Bühnenbild) arbeiten an einem Projekt über das Verhältnis zwischen Justiz und Kunst mit dem Titel Lady Justice. In einer Zeit, in der die Bevölkerung immer mehr zum politischen Engagement aufgefordert wird, neigen die Künstler dazu, ihre Werke als politische Aktionen zu präsentieren. Der künstlerische Aktivismus ist zur Kunstgattung geworden, und zahlreiche Künstler erklären die soziale Justiz zum Schwerpunkt ihrer Arbeit. Während ihrer Residenz gehen Jasna Layes Vinovrski und Clément Layes der Frage der Natur der Justiz in einem künstlerischen Kontext und der Frage der Bedeutung der Justiz im Tanz nach.
 
Jasna Layes Vinovrski
Jasna Layes Vinovrski wurde in Zagreb (Kroatien) geboren und ist Choreografin, Performerin und Lehrerin. Ihre Arbeiten wurden im Rahmen zahlreicher Festivals gezeigt, darunter dem Holland Dance Festival, den Rencontres chorégraphiques internationales de Seine Saint-Denis und Artdanthé in Paris. Sie ist derzeit Doktorantin am Institut für angewandte Theaterwissenschaft in Giessen.
 

Clément Layes
Clément Layes interessiert sich für das Verhältnis von Choreografie, visueller Kunst und konzeptuellem Denken anhand von Alltagsobjekten Objekten. Aus seinen Forschungen sind folgende Arbeiten entstanden: Allege (2010), das 2014 am Centre national des arts in Ottawa gezeigt wurde, to allege (2011), der grüne Stuhl (2012) und things that surround us (2012).
 
 

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