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18:00–19:00 Uhr
Publikumsgespräch mit Heiner Goebbels
Publikumsgespräch
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Le Gesù - Espace Custeau
- Sprache Englisch
- Preis Eintritt frei, Anmeldung erforderlich: caroline.gagnon@goethe.de
Im Rahmen des Cartel 2018, einer internationalen Konferenz der künstlerischen Leiter und Präsentatoren der Neuen Musik, nimmt der deutsche Komponist Heiner Goebbels an einem öffentlichen Treffen teil, geleitet von Réjean Beaucage. Außerdem wird er einer der Hauptredner im Forum 2018 sein, eine von Canadian New Music Network / Réseau canadien pour les musiques nouvelles organisierte Konferenz, die vom 17. Bis zum 20. Mai in Victoriaville stattfinden wird.
Heiner Goebbels
© Heiner Goebbels
Vor kurzem als Inhaber des Georg Büchner Lehrstuhls des Zentrums für Medien und Interaktivität an der Justus Liebig Universität Gießen berufen, praktiziert Heiner Goebbels die Vielfalt der Genres mit beeindruckender Virtuosität. An der Grenze von Soziologie und Kunst, Musik und Theater, kitzelt er unsere Wahrnehmung, indem er uns Überlegungen zur Realität anbietet und sie uns zur Interpretation überlässt.
Mit allen Autoren seiner Inszenierungen, von Heiner Mueller bis Gertrude Stein, allen Künstlern, deren Werke er im Rahmen seiner Arbeit als künstlerischer Direktor präsentiert hat, von Robert Wilson bis Robert Lepage, und allen Komponisten, die er durch die Präsentation ihrer Werke unterstützt hat, von John Cage bis Harry Patch, was ist letztendlich die Botschaft Heiner Goebbels‘? In dieser hyperaktiven Produktion, die sich in so vielen verschiedenen Formen präsentiert, wo ist der leitende Faden? Letztlich, wie kann ein so oft pessimistischer Blick auf das menschliche Schicksal (Mueller, Beckett…) dem Liebhaber der neuen Kunst solch gute Gründe für einen optimistischen Ausblick bieten, sich ausdrückend in der Entwicklung eines Werks einer solchen Pracht, einer solchen Vernetzung der Sinne?
Réjean Beaucage
Nach dem Abschluss seines Literaturstudiums an der Université du Québec à Montréal wandte sich Réjean Beaucage als autodidaktischer Schlagzeuger der Musik und dem Radio (v.a. bei CIBL-FM als Forscher, Rundfunkregisseur, Regisseur und Moderator von 1985 bis 2002) zu – er erhielt den ersten Opus-Preis in der Kategorie Mediale Produktion der Jahre 1996-1997 für AnémixinémA/Zone sonore. Danach konzentrierte er sich auf den Pressejournalismus. Er kollaborierte ab 2001 regelmäßig mit der wöchentlichen Zeitschrift Voir aus Montréal und seit 2000 kann man seine Beiträge in der Zeitschrift Circuit lesen, die sich mit zeitgenössischer Musik beschäftigt (2003-2010 war er Mitglied des Komitees der Redaktion der Zeitschrift). Gelegentlich findet man seinen Namen auch im Improjazz (Frankreich). Er ist Autor der Histoire de la Société de musique contemporaine du Québec (2011, Septentrion) und Generaldirektor der Konzertgesellschaft Réseaux des arts médiatiques.
Heiner Goebbels
© Heiner Goebbels
Vor kurzem als Inhaber des Georg Büchner Lehrstuhls des Zentrums für Medien und Interaktivität an der Justus Liebig Universität Gießen berufen, praktiziert Heiner Goebbels die Vielfalt der Genres mit beeindruckender Virtuosität. An der Grenze von Soziologie und Kunst, Musik und Theater, kitzelt er unsere Wahrnehmung, indem er uns Überlegungen zur Realität anbietet und sie uns zur Interpretation überlässt.Mit allen Autoren seiner Inszenierungen, von Heiner Mueller bis Gertrude Stein, allen Künstlern, deren Werke er im Rahmen seiner Arbeit als künstlerischer Direktor präsentiert hat, von Robert Wilson bis Robert Lepage, und allen Komponisten, die er durch die Präsentation ihrer Werke unterstützt hat, von John Cage bis Harry Patch, was ist letztendlich die Botschaft Heiner Goebbels‘? In dieser hyperaktiven Produktion, die sich in so vielen verschiedenen Formen präsentiert, wo ist der leitende Faden? Letztlich, wie kann ein so oft pessimistischer Blick auf das menschliche Schicksal (Mueller, Beckett…) dem Liebhaber der neuen Kunst solch gute Gründe für einen optimistischen Ausblick bieten, sich ausdrückend in der Entwicklung eines Werks einer solchen Pracht, einer solchen Vernetzung der Sinne?
Réjean Beaucage
Nach dem Abschluss seines Literaturstudiums an der Université du Québec à Montréal wandte sich Réjean Beaucage als autodidaktischer Schlagzeuger der Musik und dem Radio (v.a. bei CIBL-FM als Forscher, Rundfunkregisseur, Regisseur und Moderator von 1985 bis 2002) zu – er erhielt den ersten Opus-Preis in der Kategorie Mediale Produktion der Jahre 1996-1997 für AnémixinémA/Zone sonore. Danach konzentrierte er sich auf den Pressejournalismus. Er kollaborierte ab 2001 regelmäßig mit der wöchentlichen Zeitschrift Voir aus Montréal und seit 2000 kann man seine Beiträge in der Zeitschrift Circuit lesen, die sich mit zeitgenössischer Musik beschäftigt (2003-2010 war er Mitglied des Komitees der Redaktion der Zeitschrift). Gelegentlich findet man seinen Namen auch im Improjazz (Frankreich). Er ist Autor der Histoire de la Société de musique contemporaine du Québec (2011, Septentrion) und Generaldirektor der Konzertgesellschaft Réseaux des arts médiatiques.
Ort
Le Gesù - Espace Custeau
Kanada
Kanada