Filmvorführung Oh Boy

Oh Boy / A Coffee in Berlin - Film Still © Schiwago Film

Fr, 13.05.2022

19:30 Uhr

Amphitheater, Saint Paul University

Goethe-Cinema

Das Gelände der Universität Saint-Paul, auf dem sich das Goethe-Institut Ottawa befindet, darf, gemäß den Covid-19 Richtlinien, nur mit Doppelimpfung und Mundschutz betreten werden.

Die monatliche thematische Filmreihe des Goethe-Instituts Ottawa zum deutschen Kino an der Saint Paul University.

Oh Boy

Deutschland 2012, 85 Min.
Regie: Jan-Ole Gerster
Mit: Tom Schilling, Marc Hosemann, Friederike Kempter, Justus von Dohnányi, Michael Gwisdek, Katharina Schüttler, Frederick Lau, Ulrich Noethen

Niko ist Ende zwanzig und hat bereits vor längerer Zeit sein Jura-Studium abgebrochen. Seitdem lebt er in den Tag hinein, driftet durch die Straßen seiner Stadt und staunt über die Menschen seiner Umgebung. Mit stiller Neugier beobachtet er sie bei der Bewältigung des alltäglichen Lebens und bemerkt dabei nicht, wie er selbst zum Außenseiter wird. Doch plötzlich wird Niko von der Realität eingeholt und mit den Konsequenzen seiner Passivität konfrontiert: Seine Freundin zieht einen Schlussstrich, ein Psychologe attestiert ihm „emotionale Unausgeglichenheit“, sein Vater dreht ihm den Geldhahn zu und in der ganzen Stadt scheint es keinen normalen Kaffee mehr zu geben. Als auch noch eine sonderbare Schönheit auftaucht und ihn mit der gemeinsamen Vergangenheit konfrontiert, nimmt der Tag eine überraschende Wendung. 

Das Berlin der 2010er Jahre ist die Großstadt, in der alles zu jeder Zeit möglich und somit auch immer wieder alles anders sein könnte. Alles ist immer im Werden und festlegen muss man sich nicht, stattdessen kann man sich treiben lassen - von einem Moment in den nächsten und wenn es ernst wird, geht man eben einfach weiter. Die nächste Party, das nächste Happening kommt bestimmt. - Mit Oh Boy, fängt Jan Ole Gerster ein Lebensgefühl ein, das viele, vor allem junge Menschen, nach Berlin zog und immer noch zieht - nur dass die Mieten jetzt teurer und Wohnraum noch rarer ist. Umzugskisten brauchen nicht ausgepackt werden, es ist es alles Übergang, Bindungen sind fließend und doch konfrontiert einen die Stadt an jeder Ecke mit ihrer bewegten Geschichte. Man muss muss nur genau hinschauen. esesaal der Staatsbibliothek zu Berlin. 

Kurzfristige Änderungen möglich. Bitte schauen Sie regelmäßig auf unsere Webseite.

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