Goethe-Cinema
Die monatliche thematische Filmreihe des Goethe-Instituts Ottawa zum deutschen Kino an der Saint Paul University.
Ich denke oft an Hawaii
Deutschland (BRD), 1978
Regie: Elfi Mikesch
Mit: Carmen Rossol, Ruth Rossol, Tito Rossol
Ein Regiedebüt, dem ein bleibender Zauber innewohnt: Inspiriert von der Camp-Ästhetik des amerikanischen Undergrounds erzählt Elfi Mikesch in ihrem experimentell-dokumentarischen »Film für jedes Wohnzimmer« die Geschichte ihrer Nachbarin, der 16-jährigen Carmen, die gemeinsam mit ihrem Bruder Tito und ihrer alleinerziehenden Mutter in einem Mehrfamilienhaus an der Peripherie im Westberlin der 1970er-Jahre lebt. Ruth Rossol arbeitete früher am Fließband, jetzt verdient sie als Putzfrau den Unterhalt für die Familie. Der Vater der Kinder, ein puerto-ricanischer Soldat, ist längst in die USA zurückgekehrt.
Das einfühlsame, bildpoetische Porträt über die Alltags- und Traumwelt einer Jugendlichen ist gezeichnet von einer Sehnsucht nach Intensität, die auch Mikeschs spätere Filme auszeichnet: Reale und künstliche Räume – sie alle sind Teil einer Wirklichkeit. - filmarchiv.at
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