Projektionen
Audiovisuelle projektdokumentation der internationalen Residenzkette
The Right To Be Cold – Circumpolare Perspektiven war ein grenzüberschreitendes, interdisziplinäres Projekt, dessen Fokus auf der sogenannten arktischen und borealen Region liegt: Es verhandelte Fragen zu Indigenen Rechten, Ökologie, Klimagerechtigkeit und Kultur. Mittelpunkt des Projekts war eine zirkumpolare Residenzkette, die 2021 und 2022 durchgeführt wurde.
The Right to be Cold war ein gemeinsames Projekt der Goethe-Institute in Helsinki, Montreal, Nowosibirsk und Oslo. Der Titel stammt aus dem langen Kampf der Inuit um ihre Rechte im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Das gleichnamige Buch von Sheila Watt-Cloutier (2015, Allen Lane Publication), zeugt von ihrer Pionierarbeit bei der Verknüpfung des Klimawandels mit den Menschenrechten. Okalik Eegeesiak, die ehemalige Vorsitzende des Inuit Circumpolar Council (ICC), verwendete diesen Ausdruck in ihrer Rede bei der UN-Klimakonferenz COP 21 am 3. Dezember 2015 in Paris.
Teilnehmende Künstlerinnen: Marie-Andrée Gill (Kanada), Marije Jenssen (Norwegen), Tanja Maria Koistinen (Finnland), Tatiana Filippova (Russland), Svetlana Romanova (Russland), Nancy (Niap) Saunders (Kanada).
Die aus der Residenzkette entstandenen Clips werden vom 1. Februar bis 31. März 2022 - zu unseren Öffnungszeiten in der Bibliothek und von Sonnenuntergang bis Mitternacht - auf Leinwände in den Schaufenstern des Goethe-Instituts Montréal (1626 boul. St-Laurent, Montréal, Québec, H2X 2T1) projiziert.
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