Ein Gespräch mit den Herausgebern von But I Live: Three Stories of Child Survivors of the Holocaust, illustriert von Barbara Yelin, Gilad Seliktar und Miriam Libicki
PRÄSENTIERT VON DER UNIVERSITY OF TORONTO PRESS UND DER TORONTO PUBLIC LIBRARY
MIT DEM GOETHE-INSTITUT TORONTO
Der Berliner Journalist und Comicexperte Lars von Törne und Natalie Fingerhut, Redakteurin bei New Jewish Press, im Gespräch mit Dr. Charlotte Schallié, Herausgeberin der preisgekrönten Sammlung But I Live: Three Stories of Child Survivors of the Holocaust. Diese Podiumsdiskussion wird sich mit der Frage befassen, ob literarische Kunst, insbesondere Graphic Novels, in der Lage sind, Hassreden und Antisemitismus zu bekämpfen.
But I Live: Three Stories of Child Survivors of the Holocaust
2023 PROSE Award für Biografie/Autobiografie, verliehen von der Association of American Publishers (AAP)
2023 PROSE-Preis für Sachbücher und Graphic Novels
2022 Kanadisch-jüdischer Literaturpreis
2022 LUCHS-Preis für junge Erwachsenenliteratur des Monats November für "Aber ich lebe. Vier Kinder überleben den Holocaust". Verliehen von Radio Bremen und Die Zeit.
"Aber ich lebe" ist ein wegweisendes Buch, das die komplexen Beziehungen zwischen Geschichte und Bild in der Holocaust-Erzählung verdeutlicht. Es ist auch ein Buch über die Beziehungen selbst: zwischen den Künstlern und den Überlebenden und dann uns allen, die wir in ihre lebenswichtigen Gespräche hineingezogen werden." -- Henry Greenspan, Autor von On Listening to Holocaust Survivors
"Das großartige, herzzerreißende Buch But I Live: Three Stories of Child Survivors of the Holocaust sammelt die Zeugnisse von vier Überlebenden in einem anschaulichen Erzählformat für neue Generationen. Es ist ein leistungsfähiges und unverzichtbares pädagogisches Hilfsmittel, nicht nur für Schüler der Oberstufe, für die es konzipiert wurde, sondern für jeden. Die Leser können diese unauslöschlichen Geschichten nun weitertragen. -- Quill & Quire
Charlotte Schallié
Charlotte Schallié ist Professorin an der Abteilung für Germanistik und Slawistik der Universität Victoria. Zu ihren Lehr- und Forschungsinteressen gehören diasporisches und transkulturelles Schreiben/Filmen nach 1945, Erinnerungsstudien, jüdische Identität im zeitgenössischen kulturellen Diskurs sowie Lehren und Lernen über den Holocaust. In ihrem Forschungsprojekt "Narrative Art and Visual Storytelling in Holocaust and Human Rights Education" entwickelt ihr Team eine neue dialogisch-reflexive Pädagogik in der Holocaust- und Menschenrechtserziehung, die eine breite und intensive Zusammenarbeit und einen interkulturellen Austausch zwischen Forschern, bildenden Künstlern, Holocaust-Überlebenden, Bibliothekaren, Studenten und Gemeindemitgliedern in Kanada, Deutschland, Israel, den Niederlanden und Großbritannien fördert.