Writing and Rewriting the Reich. Women Journalists in the Nazi and Postwar Press
Buchpräsentation mit anschließender Diskussion mit Deborah Barton (Autorin, Professorin, Université de Montréal) und Norman Domeier (Karls-Universität, Prag)
Writing and Rewriting the Reich. Women Journalists in the Nazi and Postwar Press erzählt die komplexe Geschichte von Journalistinnen als Außenseiterinnen und Insiderinnen in der deutschen Presse der NS- und Nachkriegszeit. Ab 1933 schätzten die nationalsozialistischen Presseorgane Journalistinnen als Mittel zur Beeinflussung der Öffentlichkeit eher durch Charme und Subtilität als durch Einschüchterung oder militante Sprache. Deborah Barton zeigt, dass es einigen Frauen trotz des ausgeprägten Sexismus in der NS-Presse gelang, aus der Kluft zwischen Geschlechterrhetorik und -realität Kapital zu schlagen und sowohl im Bereich der „weichen“ als auch der „harten“ Nachrichten prominente Karrieren zu machen, die einen wichtigen Beitrag zur NS-Propaganda leisteten.
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