"Wake Up" von Isaiah Lopaz

Ausstellung / Fensterprojektionen|Kollektive Formen von Care

"Wake Up" by Isaiah Lopaz (Music by New Past) © Isaiah Lopaz | Courtesy of the Artist

"Wake Up" by Isaiah Lopaz (Music by New Past) © Isaiah Lopaz | Courtesy of the Artist

Collagenillustrationen, Konzept und Leitung: Isaiah Lopaz
Musik: New Past
6'58 Min. | 2022

Bestehend aus über neunzig handgeschnittenen Collagen ist Wake Up eine künstlerische Kollaboration zwischen Isaiah Lopaz und den Tonkünstler*innen New Past. Basierend auf einer Kurzgeschichte, die von den Lyrics des Songs Wake Up (geschrieben von New Past) inspiriert ist, unterstreicht das Werk die Notwendigkeit, sich kollektiv gegen Unterdrückungssysteme und Gewaltstrukturen, die typischerweise als voneinander isolierte Ereignisse betrachtet werden, zu wehren. Die Arbeit ist ein Aufruf zum Handeln, der die gemeinsame Verantwortung und die Verbindungen zwischen Gemeinschaften, Kulturen, Kämpfen und Widerstandsgruppen unterstreicht.

Dieses Werk wird im Rahmen der Ausstellung Kollektive Formen von Care/Collective Forms of Care unter der Leitung von Erandy Vergara-Vargas präsentiert. Die Ausstellung vereint vier Werke von Künstler*innen aus Deutschland, den Niederlanden und Kanada, die vom 15. Juni bis zum 6. September 2026 in unseren Schaufenstern und in unserer Bibliothek zu sehen sind. Die Werke bieten eine konstruktive Reflexion über eine feindselige Welt sowie eine Auseinandersetzung mit Gesten der Solidarität und Praktiken der Fürsorge zum AufbaunachhaltigerGemeinschaften.

Projektionen von Sonnenuntergang bis 2 Uhr morgens auf den Schaufenstern des Goethe-Instituts (1626, boul. St-Laurent, Montréal, Québec, H2X 2T1). Die Arbeiten können auch während der Öffnungszeiten des Goethe-Instituts auf einem Bildschirm in unserer Bibliothek gesehen werden:
FENSTERPROJEKTIONEN
vom 15. Juni bis 5. Juli, 2026
von Sonnenuntergang bis 02.00 Uhr

ÖFFNUNGSZEITEN DES INSTITUTS
Montag: 17.30- 20.30 Uhr
Dienstag und Donnerstag: 14.00 - 20.30 Uhr
Mittwoch: 9.00- 20.30 Uhr
Freitag: 16.30 - 19.30 Uhr

Künstler

Isaiah Lopaz ist ein transdisziplinärer Künstler, Autor und Archivar, der zwischen Brüssel und Rotterdam lebt. Ausgehend vonseiner jüngeren Familiengeschichte, die vom Kolonialismus und dem transatlantischen Sklavenhandel geprägt ist, untersucht seine Arbeit, wie persönliche Erzählungen zu umfassenderen globalen Verflechtungen beitragen. Isaiah Lopaz ist Gründer von Black Visual Grammar, einem sich ständig weiterentwickelnden Workshop- und Ausstellungsprojekt, das schwarze Perspektiven durch Collagen und öffentliche Archivierung dokumentiert. Seine Arbeiten wurden unter anderem an folgenden Institutionen präsentiert: HAU,Neuer Berliner Kunstverein und DAAD-Galerie. Er war Gastdozent an der Kunsthochschule Weissensee, der UDK und St. Lucas Antwerpen und erhielt Fördermittel vom Berliner Senatsamt für Kultur und Europa sowie von der Stiftung Kunstfonds.

Isaiah Lopaz

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