Begegnung Wolfgang Bauer: Über das Meer mit den Flüchtlingen

Photo von Wolfgang Bauer mit Einklapper des Covers der französischsprachigen Ausgabe seines Buches © Heinz Heiss

Mo, 26.09.2016

Bibliothèque et Archives nationales du Québec - Grande Bibliothèque

475 boul. de Maisonneuve Est
H2L 5C4 Montréal

Wolfgang Bauer - Über das Meer

Begegnung mit dem Autor von "Über das Meer - Mit Syrern auf der Flucht nach Europa"

Das Mittelmeer ist aktuell zur tödlichsten Seegrenze der Welt geworden. Um dies zu dokumentieren, hat sich der deutsche Reporter Wolfgang Bauer einer Gruppe von syrischen Flüchtlingen auf ihrem Weg Richtung Nordeuropa angeschlossen. Er hat die Qualen des Wartens, die Grausamkeit der Schmuggler und die Brutalität der Grenzbeamten miterlebt; er hat die Nähe des Todes und die sich für die Flüchtlinge immer weiter vergrößernde Entfernung des Horizonts gespürt.

Die Festivalteilnehmer sind eingeladen den Autor kennenzulernen, der aus dieser Erfahrung eine mitreißende Reportage gemacht hat, die ein leidenschaftlicher Appell für eine humanitäre Flüchtlingspolitik geworden ist. Diese Reise ist in dem Buch „Über das Meer – mit Syrern auf der Flucht nach Europa“, verlegt im Suhrkamp Verlag, ergreifend aber ohne Pathos erzählt.

Präsentiert von Agnès Gruda, Schriftstellerin und Journalistin bei La Presse.

Der Auftritt von Wolfgang Bauer ist Teil der globalen Debattenreihe „Kritikmaschine“. Veranstalter sind das Goethe-Institut und das Kursbuch, eine der wichtigsten intellektuellen Zeitschriften Deutschlands. Unter anderem spricht die Journalistin Meredith Haaf über den neuen Feminismus, der Architekt Friedrich von Borries über politisches Design, die Historikerin Sabine Donauer über Arbeit in der digitalen Gesellschaft und der Soziologe und Kursbuch-Herausgeber Armin Nassehi über Gesellschaftskritik. Intellektuelle aus dem jeweiligen Gastland antworten auf den Vortrag. Die Veranstaltungsreihe will fremde Perspektiven miteinander konfrontieren, sie will nach neuen Antworten suchen – und nach neuen Fragen.

In Zusammenarbeit mit Festival international de la littérature und Bibliothèque et Archives nationales du Québec.

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