Goethe Art Raum

Proben für die Aufführung © Knut Klassen

Goethe Art Raum

Das Projekt „Goethe Art Raum“ ermöglicht jungen Künstlerinnen und Künstlern, mit Unterstützung von MentorInnen eigene Projektideen umzusetzen.

„In Kinshasa gibt es ein ungemeines kreatives Potenzial. Man sieht es in der Musik, im Tanz, in der Mode. Aber es liegt bisher noch brach. Und genau da müssen wir ansetzen. Dann kann Kinshasa in fünf Jahren die Liste der interessantesten Kunst-Städte des afrikanischen Kontinents anführen“, sagt N’Goné Fall während des ersten Workshops im Rahmen des mehrjährigen Programms „Goethe Art Raum“.
 
Und sie hat recht: Die Stadt kann sich nicht über zu wenig Künstler beklagen. Einige lokale Initiativen, wie die Studios Kabako in Kisangani und KinArt Studio in Kinshasa, begleiten junge Kulturschaffende in den Bereichen Tanz und Performance sowie Bildende Kunst seit Jahren und sorgen so dafür, dass sich eine kleine Gruppe von Künstlern herausgebildet hat, denen das zeitgenössische Arbeiten vertraut ist. Trotzdem fehlt es an kritischem Input und nicht zuletzt an Praxis – was die internationaler Anschlussfähigkeit dieser Künstlerinnen und Künstler beeinträchtig.
 

Projektfonds und Kick-off-Workshop

Das Projekt „Goethe Art Raum“ setzt an zwei Punkten an: Es stellt erstens einen Fonds zur Verfügung, für den sich KünstlerInnen mit dem Fokus Performance, Tanz und Bildende Kunst mit ihren Projektideen bewerben können. Das Goethe-Institut hilft bei der Umsetzung und bei der Kommunikation dieser Projekte. Mit einem Kick-Off-Workshop wird den KünstlerInnen zweitens elementares Wissen über ihre Arbeitsbereiche vermittelt und ihnen Zeit und Feedback gegeben, an ihren Projekten zu arbeiten.
 

Die Mentoren

Die Mentoren für 2017 sin Virginie Dupray (Studios Kabako, Kisangani) und N.N.

2016 waren Virginie Dupray (Studios Kabako, Kisangani) und N’Goné Fall, freie Kuratorin (Dakar/Paris) die Mentorinnen.
 

Nächster Bewerbungstermin

Einmal im Jahr gibt es die Möglichkeit, sich mit Projektideen zu bewerben. Nächste Ausschreibung: voraussichtlich Ende 2017.