Eröffnung Goethe-Institut wieder in Kinshasa präsent

Fanfare Masolo
Foto: Goethe-Institut / Martin van der Belen

Am 19. Februar 2015 eröffneten Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, der kongolesische Kulturminister Baudouin Banza Mukalay und der Präsident des Goethe-Instituts Klaus-Dieter Lehmann das Verbindungsbüro des Goethe-Instituts in Kinshasa.
 

Anlässlich der Eröffnung sagte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier: „Mit dem neuen Verbindungsbüro des Goethe-Instituts in Kinshasa setzen wir ein sichtbares Zeichen für den Ausbau der gesellschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und der Demokratischen Republik Kongo. In der Region Subsahara-Afrika ist die Demokratische Republik Kongo ein Schlüsselland mit enormem Potential. Deshalb ist es wichtig, dass wir über die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen hinaus verstärkt den kulturellen Austausch suchen. Die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik ermöglicht genau dies: Den Aufbau zivilgesellschaftlicher Strukturen, kulturelle Teilhabe und damit gegenseitiges Verstehen, Verständnis und Verständigung.“
  Eröffnung am 19. Februar 2015 mit Institutsleiterin Gitte Zschoch, Präsident Klaus-Dieter Lehmann, Mitarbeiterin Lilli Kobler und dem Leiter Subsahara-Afrika Norbert Spitz Eröffnung am 19. Februar 2015: Institutsleiterin Gitte Zschoch, Präsident Klaus-Dieter Lehmann, Mitarbeiterin Lilli Kobler und der Leiter Subsahara-Afrika Norbert Spitz | Foto: Goethe-Institut / Martin van der Belen
Der kongolesische Minister für Kultur und Kunst, Baudouin Banza Mukalay, beschrieb die Rückkehr des Goethe-Instituts nach Kinshasa als gutes Zeichen für die kulturelle Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der DR Kongo.
 
Der Präsident des Goethe-Instituts Klaus-Dieter Lehmann führte aus: „Obwohl wir nach der Schließung vor 24 Jahren immer die Verbindung zu Künstlern und Kulturakteuren mit einzelnen Projekten gehalten haben, bieten feste Strukturen - wie jetzt das Verbindungsbüro in Kinshasa - viel intensivere Möglichkeiten für kulturelle Partnerschaften. Kinshasa ist eine pulsierende und künstlerisch spannende Stadt mit vielen Anknüpfungspunkten. Den internationalen, aber auch den inner-afrikanischen Austausch zu fördern, wird uns alle bereichern. Es ist ein guter Zeitpunkt!“
 
1991 musste das Goethe-Institut in der Demokratischen Republik Kongo seine Arbeit infolge von politischen Unruhen einstellen. Das jetzt wiedereröffnete Büro in Kinshasa befindet sich in den Räumlichkeiten des Institut Français, mit dem eine regelmäßige Zusammenarbeit vorgesehen ist. Dazu sagte Klaus-Dieter Lehmann: „Das Verbindungsbüro in Kinshasa ist auch ein deutliches Zeichen der guten deutsch-französischen Freundschaft.“
 
Derzeit gibt es in Subsahara-Afrika insgesamt 12 Goethe-Institute und zwei Verbindungsbüros.