Ausstellung Ausstellung: Kinshasa 2050

Hilary Balu: Cybernkisi ou Nganganaut Foto: Goethe-Institut Kinshasa

Do, 11.05.2017 -
Sa, 10.06.2017

Goethe-Institut/Institut français, Kinshasa

33, Avenue de la Gombe
Kinshasa

Hilary Balu: Cybernkisi ou Nganganaut (2017)

Vernissage 11. Mai, 18.30 Uhr

Öffnungszeiten: Di-Sa 9-13 und 14-18h

Sieben kongolesische Künstler präsentieren sieben Visionen für Kinshasa im Jahr 2050, sieben Ideen darüber, wer der Mensch, die Stadt, künstlerisches Schaffen und das Leben im urbanen Raum sein wird. Die sieben Künstler haben sich auf eine Projektausschreibung beworben und ihre Arbeiten mit Unterstützung des Goethe-Instituts und des Institut francais realisiert.
 
Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Hilary Kuyangiko Balu, Joycenath Tshamala, Jean-Jacques Tankwey Mulut, Wilfried Luzele Vuvu, Michel Ekeba, Iviart Izambe und Noah Matanga Buaki.
 
Kuratorin: Nadine Siegert
Jury-Mitglieder: Nadine Siegert, Filip Kabeya, Vitshois Mwilambwe, Goethe-Institut, Institut français
 
Nadine Siegert ist Kuratorin und seit 2011 stellvertretende Leiterin des Iwalewa-Haus in Bayreuth, einem Zentrum für zeitgenössische Kunst und Kultur Afrikas. Seit 2007 hat sie mehrere Ausstellungen kuratiert, unter anderem in Berlin, Nairobi und Bayreuth. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Kunstszene in Angola, zeitgenössische Kunst in Afrika und Archive. Im Jahr 2012 war sie Teil der Jury des Festivals für zeitgenössische Kunst „KLA ART“, in Kampala, Uganda.
 
Filip Kabeya, Informatiker, gründete 2012/14 in Kinshasa das „Lumumba Lab“ und das „Café Numérique“, beides Begegnungsorte, bei denen sich Informatiker, Digitaltechniker, StartUp-Gründer und Interessierte über neue Projekte in der digitalen Szene austauschen. 2015 rief er das Projekt „Les Laboureurs du Code“ ins Leben, eine Gruppe freiwilliger Informatiker, die Jugendliche in die Welt des Digitalen einführt. Außerdem eröffnete er mit „Kazi Space“ einen Co-Working-Space in Kinshasa.
 
Vitshois Mwilambwe Bondo lebt und arbeitet in Kinshasa. Er studierte an der Reichsakademie der Bildenden Künste in Amsterdam, der Akademie der Schönen Künste in Kinshasa und der Hochschule für dekorative Kunst in Straßburg. Um junge Künstler zu fördern, gründete er das Kin ArtStudio, das jungen Künstlern einen Raum gibt, um sich auszutauschen und um ihre Kunst weiterzuentwickeln. Mwilambe hat in London, New York, Basel, Johannesburg, Reykjavik, Amsterdam, Bologna, Brüssel und Berlin ausgestellt und u.a. den Preis der Scope Art Fondation in New York gewonnen. Außerdem wurde er offizielle zu den „Spielen der Frankophonie“ nach Nizza eingeladen. 

Zurück