Roboter in Residenz

Roboter in Residenz © Goethe-Institut Abidjan

Programmiersprache

Früher war es Maschinen egal, wer wir sind, woher wir kommen und wie wir aussehen. Nun bestimmen aber immer öfter Algorithmen, was wir dürfen oder nicht. Unsere persönlichen Merkmale wie Geschlecht, Alter, Herkunft, Aussehen und Name spielen nun eine größere Rolle. Daher sollten Vielfalt und Diversität bei der Entwicklung von Algorithmen im Vordergrund stehen. Diese sollten auch von diversen Gruppen entwickelt werden – und nicht nur von bestimmten Gruppen.  
 
Mit unserem Programm „Roboter in Residenz“ möchten wir uns mit Fragen künstlicher Intelligenz, des Maschinenlernens, den Auswirkungen von Algorithmen und der Frage auseinandersetzen, inwieweit KI neutral ist oder aber Rassismen normalisiert, verfestigt oder abbauen kann. Ausgehend von der Frage, warum die meisten Roboter weiß sind und schwarze Menschen Schwierigkeiten haben, einen passenden Avatar zu finden und Emojis kulturelle Unterschiede oft nicht widerspiegeln.

Der NAO-Roboter startet seine Afrikatour in Abidjan und wird vom 15. Juni bis 13. Juli von den Expert*innen Yatana Blé, Jonathan Zadi, Danielle und Chrys-Jaurès Bernguié weiter programmiert und neues Wissen erwerben, je nach lokalen Fragestellungen und Rahmenbedingungen. Er geht einen äußerst interessanten Dialog mit seiner (afrikanischen) Außenwelt ein.

Mitte Juli wird der Roboter ausgelesen und die Ergebnisse ausgewertet und präsentiert!
Danach wird er auf Erkundungstour nach Ghana geschickt! Der Roboter freut sich schon jetzt auf die Weiterreise, und wir freuen uns auf  die Abschlussveranstaltung!